Beginn des Projekts
Grünschnitt-Aktion: Wallweg wieder zugänglich machen

Metelen -

Mit Heckenscheren, Laubbesen und Schiebkarren ausgestattet machte sich eine Gruppe engagierter Metelener am Samstagmorgen an die Arbeit, um den Wallweg aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. In einem ersten Abschnitt begann die Aktion, die vom neuen Marketingverein Metelen angestoßen wurde, am Malteser-Heim. Langfristig soll der gesamte Weg attraktiver gemacht werden.

Montag, 01.07.2019, 06:00 Uhr
Mit Heckenscheren und Schubkarren ausgerüstet stutzten die Aktiven das wild wuchernde Grün.
Mit Heckenscheren und Schubkarren ausgerüstet stutzten die Aktiven das wild wuchernde Grün. Foto: Irmgard Tappe

„Klar machen wir da mit. Ist ja für Metelen. Und Zeit haben wir heute auch“, sagen Noah und Rico von der Malteser Ortsgruppe, als sie Samstagmorgen mit Spaten und Astschere vor dem MHD-Heim stehen. Die Mitglieder des Arbeitskreises „Ortsgestaltung“ des neuen Marketingvereins sowie andere freiwillige Helfer des Wallweg- Einsatzes sind ebenfalls eingetroffen.

Unter ihnen auch Jörg Bitting, der Arbeitsgeräte sowie Anhänger für den Grünabfall zur Verfügung stellt. „Für diese Unterstützung der Firma Bitting sind wir sehr dankbar“, betont Antje Schmies-Hoffmann und streift ihre Arbeitshandschuhe über. Sie koordiniert die Arbeitseinsätze am Wallweg und packt selber kräftig mit an.

Auch die übrigen Helfer gehen hochmotiviert an den Start. An diesem Morgen knüpfen sich die engagierten Männer und Frauen den ersten Teilabschnitt des Wallweges vor, der neben dem MHD-Heim beginnt. Einige Stellen sind ziemlich mit Unkraut und überhängenden Ästen zugewuchert. Nicht gerade einladend für einen Spaziergang. Diesen Zustand möchte der Arbeitskreis in den kommenden Wochen ändern und den gesamten Wallweg Stück für Stück säubern und verschönern. „Unser Ziel ist es, einen historischen Rundweg für Metelener und Touristen zu schaffen, der als solcher auch ausgeschildert wird“, beschreibt Schmies- Hoffmann das Vorhaben.

„Wir möchten mit unseren Aktionen Metelens Identität herausarbeiten und für das Gemeinwohl zusammen mit den Bürgern etwas gestalten. Mit dem heutigen Einsatz geben wir den ersten Impuls für ein zivilgesellschaftliches Miteinander“, erläutert der Arbeitskreisvorsitzende Patrick Wigger die Intention.

Der Arbeitskreis würde bei den nächsten Einsätzen natürlich gern weitere engagierte Bürger mit ins Boot holen. Anwohner der Wallwegstrecke zum Beispiel könnten sich bei dieser Aktion engagieren. Der Wallweg, stellt Schmies-Hoffmann in Aussicht, werde aber nicht das einzige Projekt des Arbeitskreises sein. „Wir sind jederzeit offen ist für weitere Ideen der Bürger zur Steigerung der Attraktivität der Vechtegemeinde“, ergänzt Wigger. Außerdem ist er der Meinung, dass derartige Aktionen das Miteinander in der Gemeinde stärken. Wer an diesem Morgen die Aktiven bei der Arbeit erlebt, kann das nur bestätigen. „Wir sind ein tolles Team“, freut sich Antje Schmies- Hoffmann.

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