Hoof-Rock-Festival
Bands drehen heftig am Stimmungsknopf

Metelen -

Eigentlich war ja in den letzten Tagen die Sonne für die Hitze verantwortlich. Beim Hoof-Rock-Festival auf der ehemaligen Hofstätte Rawert-Messing am Rande der Metelener Heide übernahmen das am Samstag Musiker von neun verschiedenen Bands laut, punkig, rockig, metallisch – vor allem souverän.

Montag, 08.07.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 08.07.2019, 12:28 Uhr
Nicht nur „The Display Team“ (oben) begeisterte die Zuhörer beim Hoof-Rock-Festival. Das gesamte Programm fand eine begeisterte Fangemeinde.
Nicht nur „The Display Team“ (oben) begeisterte die Zuhörer beim Hoof-Rock-Festival. Das gesamte Programm fand eine begeisterte Fangemeinde. Foto: Martin Fahlbusch

Der Hochsommer legte wenig passend zum Beginn des Rock-Spektakels am beliebten Waldsee eine Verschnaufpause ein. Aber Veranstalter, Bands und Zuhörer schockten die wenig sommerlichen Umstände nur mäßig. „Dann rocken und rücken wir zusammen. So wird es laut und gemütlich“, schmunzelte Tobias Hölscher, der bei dem Festival viele Fäden in der Hand hatte.

Er hatte viele Unterstützer, die von vornherein für einen „angenehmen Spirit“ für diesen nicht alltäglichen Rock-Punk-und Metal-Event auf dem wirklich lauschigen Hof sorgten. Weil Verpflegung, Getränke-Nachschub und vor allen Dingen die entspannte Atmosphäre stimmten, ließen sich die Bands nicht lumpen. „Doc Morton“ aus Ochtrup sollte als erste Truppe das berühmte Eis brechen und legte einen klasse Start hin. Das nutzten „Lasershark“ als Steilvorlage und ließen es metallisch klirren. Vor allem der Frontmann suchte den möglichst direkten Kontakt zum vergnügt reagierenden Publikum. „Wabbleg“ merkte man eine Menge Bühnenerfahrung an. Sie hatten eine Fangruppe aus Ochtrup mitgebracht, die heftig am Stimmungsknopf drehten. Völlig unbeeindruckt vom einsetzenden Nieselregen gaben dann „Fresse“ und „Metzer58“ aus Münster alles für die Zuhörer, um die prima Stimmung und die gute Laune sich durch Feuchtigkeit von oben nicht eintrüben zu lassen. Eine ordentliche Dosis Ska-Punk servierten „Mascat“ aus Rheine dem wackeren Publikum, das auch bei „Snareset“ mit heftigem Punkrock aus dem berühmten Nicken nicht mehr herauskam. Anschließend ließen es sechs wirklich verrückt abgehende Londoner, „The Display Team“, mit einer bläserlastigen Auffassung von Jazz, Ska und Punk so richtig krachen. Blieb am Ende „Spin my Fate“ aus Münster mit metallischen Rock-Klang die Hoftür dann endgültig zuzumachen.

Hoof-Rock-Festival in Metelen

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„Die Location hier ist prima, die Leute sind entspannt und gehen auf die Musik bestens ab. Den Veranstaltern hätte ich etwas freundlicheres Wetter und einige Zuschauer mehr gewünscht“, bemerkte Michael Sünker durchaus anerkennend. Und der Frontman von „Memories of Fake“ ist nun wirklich kein Unbekannter in der regionalen Rock- und Punk-Szene. Da müssten auch Tobias Hölscher und seinen Mitstreitern die Ohren geklingelt haben, die sich am Ende ganz zufrieden gaben und sicher schon eine Neuauflage des Hoof-Rock-Festivals im Kopf haben dürften.

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