„Tierhilfe Istrien“ auf dem Gelände der Hundeschule „Pfotenhügel“
Ein Fest für Zwei- und Vierbeiner

Metelen -

Mit einem umfangreichen Angebot lockte die Hundeschule „Pfotenhügel“ gemeinsam mit der „Tierhilfe Istrien“ während

Mittwoch, 10.07.2019, 06:00 Uhr
Nützliches für die Vierbeiner und Leckereien für Hund, Herrchen und Frauchen gab es während des Sommerfestes der „Tierhilfe Istrien“ auf dem Gelände der Hundeschule Pfotenhügel zu erstehen. Der Erlös ist für die Arbeit des Vereins bestimmt.
Nützliches für die Vierbeiner und Leckereien für Hund, Herrchen und Frauchen gab es während des Sommerfestes der „Tierhilfe Istrien“ auf dem Gelände der Hundeschule Pfotenhügel zu erstehen. Der Erlös ist für die Arbeit des Vereins bestimmt. Foto: Mira Brüggemann

Wida Pfeuffer hat es sich vor 35 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann zur Lebensaufgabe gemacht, den notleidenden Hunden in Istrien ein besseres Leben zu ermöglichen. Daraus entstand dann schon bald die „Tierhilfe Istrien“, die über die Jahre viele Anhänger in Deutschland gefunden hat. Am Wochenende brachte sie auf ihrem Weg zum diesjährigen Sommerfest der Hundeschule „Pfotenhügel“ gleich acht junge kroatische Streuner mit nach Deutschland. „Hunde sind die dankbarsten Tiere, die es überhaupt gibt. Das, was Du von ihnen zurückbekommst, wenn Du ihnen hilfst, kann Dir niemand anderes geben“, beschreibt Pfeuffer den Lohn für ihre ehrenamtliche Arbeit.

Bei besagtem Sommerfest der Hundeschule war am Wochenende ganz schön was los. Damit diese Aktion auf die Beine gestellt werden konnte, hatten alle mit angepackt. Sogar die Kinder, die samstags ihre eigene Unterrichtsstunde haben, bastelten selber Hundespielzeuge zur Spendensammlung. „Es ist wichtig, dass auch die Kinder lernen, wie man mit Hunden richtig umgeht“, erklärt Karla Sander, Besitzerin der Hundeschule und gleichzeitig eine der Pflegestellen für die Tierhilfe Istrien. „Deswegen ist es uns auch wichtig, dass sie ihre Eltern beim Unterricht begleiten oder eben sogar eigenen Gruppenunterricht nehmen.“

Neben den Spielzeugen der Kinder standen selbst gemachte Halsbänder, Tücher und Kissen, sowie selbst gebackene Leckerlis zum Verkauf – alles für Hunde versteht sich. Als Verpflegung der menschlichen Besucher wurde leckerer Kuchen und gegrilltes Essen angeboten.

Zur aktuellen Situation der Hunde in Istrien äußert sich Wida Pfeuffer im Gespräch mit dieser Zeitung: „Die Lage bessert sich leicht, weil die Liebe zu Tieren bei vielen Menschen auch gewachsen ist. Aber bis sich etwas grundlegend an der Situation für die Hunde vor Ort ändert, ist es noch ein weiter Weg.“ Dies begründet sie damit, dass die meisten Menschen bei dem Gedanken an Kroatien von blauem Meer und schönem Wetter träumen, das Elend der dort lebenden Tiere aber nicht wahrnähmen oder überhaupt sähen.

Sie ist sehr dankbar für die Unterstützung von Karla Sander und den anderen Pflegestellen in und um Deutschland. Das Besondere an der Sanders Pflegestelle ist jedoch, dass sie durch ihre Hundeschule auch schwierigere Fälle von Hunden mit schlimmer Vergangenheit aufnehmen und trainieren kann, sodass sie auf eine fürsorgliche Familie vorbereitet werden können. So hat sie sogar taube und blinde Hunde in ihre Obhut genommen. „Wir bilden die Hunde jedoch nicht vollends aus“, erklärt Sander „Wir machen nur den Anfang, der Rest wird dann zur Aufgabe der Familie.“

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