Graffiti-Aktion am Lagercontainer
BOM-Instrumente als Hingucker

Metelen -

Der Lagercontainer des Blasorchesters bekommt in diesen Tagen ein neues Aussehen: Ausgerüstet mit Atemschutzmasken

Mittwoch, 21.08.2019, 06:00 Uhr
Ausgerüstet mit Atemschutzmasken machten sich die acht Workshop-Teilnehmer an die Umsetzung des Wandbildes. Christian Helmig erarbeitete vor der Sprühaktion mit den Teilnehmern ein Konzept für die Gestaltung der Container-Wand.
Ausgerüstet mit Atemschutzmasken machten sich die acht Workshop-Teilnehmer an die Umsetzung des Wandbildes. Christian Helmig erarbeitete vor der Sprühaktion mit den Teilnehmern ein Konzept für die Gestaltung der Container-Wand. Foto: Dieter Huge sive Huwe

„Was soll auf die Jalousie? Eine Trommel oder Sticks?“ Chris Helmigs Frage in die Runde ist schnell entschieden: Trommelstöcke, also Sticks, sollen das Rollo zieren. Fünf der acht jungen Graffiti-Sprayer sind dafür. Demokratisch geht es zu auf dem Platz vor dem Lagercontainer des Blasorchesters Metelen (BOM).

Graffiti-Aktion des Blasorchesters

1/8
  • Ausgerüstet mit Atemschutzmasken machten sich die acht Workshop-Teilnehmer an die Umsetzung des Wandbildes. Christian Helmig erarbeitete vor der Sprühaktion mit den Teilnehmern ein Konzept für die Gestaltung des Containers.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Ausgerüstet mit Atemschutzmasken machten sich die acht Workshop-Teilnehmer an die Umsetzung des Wandbildes. Christian Helmig erarbeitete vor der Sprühaktion mit den Teilnehmern ein Konzept für die Gestaltung des Containers.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Ausgerüstet mit Atemschutzmasken machten sich die acht Workshop-Teilnehmer an die Umsetzung des Wandbildes. Christian Helmig erarbeitete vor der Sprühaktion mit den Teilnehmern ein Konzept für die Gestaltung des Containers.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Ausgerüstet mit Atemschutzmasken machten sich die acht Workshop-Teilnehmer an die Umsetzung des Wandbildes. Christian Helmig erarbeitete vor der Sprühaktion mit den Teilnehmern ein Konzept für die Gestaltung des Containers.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Ausgerüstet mit Atemschutzmasken machten sich die acht Workshop-Teilnehmer an die Umsetzung des Wandbildes. Christian Helmig erarbeitete vor der Sprühaktion mit den Teilnehmern ein Konzept für die Gestaltung des Containers.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Ausgerüstet mit Atemschutzmasken machten sich die acht Workshop-Teilnehmer an die Umsetzung des Wandbildes. Christian Helmig erarbeitete vor der Sprühaktion mit den Teilnehmern ein Konzept für die Gestaltung des Containers.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Ausgerüstet mit Atemschutzmasken machten sich die acht Workshop-Teilnehmer an die Umsetzung des Wandbildes. Christian Helmig erarbeitete vor der Sprühaktion mit den Teilnehmern ein Konzept für die Gestaltung des Containers.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Ausgerüstet mit Atemschutzmasken machten sich die acht Workshop-Teilnehmer an die Umsetzung des Wandbildes. Christian Helmig erarbeitete vor der Sprühaktion mit den Teilnehmern ein Konzept für die Gestaltung des Containers.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe

Muss es auch, denn was dort seit Wochenanfang im Rahmen eines Workshops für Kinder und Jugendliche entsteht, ist ein Kunstwerk von ganz erheblichen Ausmaßen. Mehrere der Pavillon-Container sind gleich hinter dem Probenraum des BOM an der Grundschule aufgebaut worden und sollen nun verschönert werden. Das Motiv wurde am Montag gemeinsam entwickelt. Einzige Vorgabe: Es sollte etwas mit Musik zu tun haben.

Chris Helmig, der die Aktion leitet, kennt sich aus. Nicht nur, dass er selber als Künstler arbeitet – als Sozialpädagoge versteht er es zudem, die Kids zu begeistern. Schon im Vorjahr, als im Rahmen eines KIM-Angebots Verteilerkästen bemalt wurden, war Helmig dabei.

Und jetzt der BOM-Container, in dem die Bühne, Lampen und Stühle lagern, die das Orchesters für seine Auftritte benötigt. Doch nicht das, was drin ist, soll die große Front des Lagerraums zieren, sondern die Instrumente des Blasorchesters werden dargestellt: Saxofon, Trompete, Tuba, Posaune – sie alle finden sich in Umrissen auf der grau grundierten Wand und müssen nun ausgesprayt werden. Alexander beispielsweise hat sich das Tenorhorn vorgenommen – schließlich spielt er es im Orchester selber. Fünf der acht Graffiti-Künstler auf Zeit sind im BOM aktiv – vielleicht fallen die Instrumente deshalb auch so echt aus. Hilfestellung liefern der 30-jährige Workshop-Leiter aus Münster und ausgedruckte Zeichnungen, die als Vorlage dienen. Verbunden werden die Instrumente durch schwungvolle Bänder, die mit Noten verziert sind. Das Ergebnis wird am heute am Nachmittag zu sehen sein – so der Plan.

Die Containerwand ist damit ein letzter Baustein auf der Hoffläche hinter dem BOM-Probenraum, den Mitglieder des Orchesters und engagierte Eltern in den vergangenen Wochen zu einem wahren Schmuckstück gestaltet haben. Gepflasterte Wege erleichtern die Anfahrt mit dem Anhänger zum Lagerraum, Grünflächen laden ein, hier auch das ein oder andere Sommerkonzert zu geben. Das BOM ist jedenfalls hochzufrieden mit dem Ergebnis und bedankte sich dafür am Wochenende mit einer Party bei den Helfern.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6862423?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686835%2F
Nachrichten-Ticker