Altkleidersammlung
„Viele Metelener wollen die Kolpingfamilie unterstützen“

Metelen -

Trotz der Container, in denen die Metelner jederzeit ihre Altkleider entsorgen können, war das Ergebnis der Altkleidersammlung der Kolpingfamilie auch in diesem Jahr zufriedenstellend. Die Ehrenamtlichen wissen ganz genau, warum das so ist.

Montag, 23.09.2019, 05:00 Uhr
Ehrenamtliche Helfer der Kolpingfamilie tragen am Samstag die Säcke für die Altkleidersammlung zusammen.
Ehrenamtliche Helfer der Kolpingfamilie tragen am Samstag die Säcke für die Altkleidersammlung zusammen. Foto: Dorothee Zimmer

Mehrere Säcke mit Altkleidern lehnen am Samstagmorgen an einem Baum auf dem Parkplatz vor der ehemaligen Schwimmhalle. Bürger haben sie dort abgestellt, noch bevor die Helfer der Kolpingfamilie mit Autos samt Anhänger oder Ladefläche eintreffen. Die Freiwilligen besprechen sich kurz, stimmen Bezirke ab und sammeln dann im Ort rund zwei Stunden lang die an die Straßen gestellten Spenden ein. Knapp zehn Männer sind dieses Mal dabei. „Damit lässt sich die Arbeit schaffen“, ist Martin Wigger als Verantwortlicher für die Sammlung optimistisch.

Anschließend werden die Säcke zu einer Sammelstelle nach Steinfurt gebracht, wo unter anderem Kleidung und Schuhe je nach Zustand sortiert werden. Gut Erhaltenes geht laut Wigger weiter an Bedürftige, alles Übrige kommt anderweitig wieder in den Kreislauf. Im Ort gibt es mehrere Altkleidercontainer, hierüber kann jeder jederzeit seine abgelegten Kleider und Schuhe entsorgen. Dass das Ergebnis dieser Kolping-Sammlung, die es schon Jahrzehnte gibt, dennoch jedes Mal zufriedenstellend ist, hat nach Einschätzung der Helfer vor allem einen Grund: „Viele Metelener wollen die Kolpingfamilie unterstützen.“

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