Workshop der KAB
„Wir wollen ein bisschen upcyceln“

Metelen -

Was andere vielleicht in die Tonne werfen, füllt Hedi Exner mit neuem Leben. Welche Möglichkeiten der Verwandlung es beispielsweise für Eierkartons oder Kaffeefilter gibt, zeigte die Neuenkirchenerin bei einem Upcycling-Workshop der KAB Metelen.

Montag, 27.01.2020, 06:00 Uhr
Für die Kunst des Perlendrehens interessierten sich bei dem Workshop vor allem die jungen Mädchen. Andere Teilnehmerinnen fertigten aus Eierkartons unter Anleitung von Hedi Exner wunderschöne Blüten (kleines Foto).
Für die Kunst des Perlendrehens interessierten sich bei dem Workshop vor allem die jungen Mädchen. Andere Teilnehmerinnen fertigten aus Eierkartons unter Anleitung von Hedi Exner wunderschöne Blüten (kleines Foto). Foto: Moritz Mohring

Müll gibt es in den meisten Haushalten reichlich – und der Bedarf nach Möglichkeiten zum Recycling ist größer denn je. In den Dingen, die bei anderen bestenfalls in der blauen Tonne landen, sieht Hedi Exner eine Gelegenheit. Am Samstag war die Neuenkirchenerin gemeinsam mit ihrer Tochter Lara zu Gast in der Oase und zeigte im Rahmen des „Upcycling“-Nachmittags der KAB, wie man unter anderem aus Eierkartons und Kaffeefiltern schöne Dinge basteln kann.

Während die Heißklebepistolen an den Steckdosen bereits warmliefen, begrüßte Werner Bever von der KAB die Besucher der Veranstaltung, gab das Wort aber schnell an Exner weiter, die die Projekte des Tages ankündigte. „Wir wollen heute ein bisschen upcyceln“, erklärte sie. Anschließend teilten sich die Besucher des Workshops nach Belieben in zwei Gruppen auf. Während Lara Exner in die Kunst des Perlendrehens einführte, zeigte Hedi Exner den Hobby-Bastlern, wie man aus Eierkartons kräftige Blumenblüten anfertigt. Als Referenz hatten die Neuenkirchener jeweils fertige Willkommensschilder, sowie Armbänder und Anhänger mitgebracht.

Zum Drehen der Perlen benutzt man einen sogenannten Quilling-Stift. Das ist ein kleiner Metallstab, der am oberen Ende gespalten ist, sodass sich daran ein Papierstreifen befestigen lässt. Der wird vorher spitz zugeschnitten, sodass sich eine Rundung bildet, wenn er nach und nach um den Stab gewickelt wird. „Oh, das ist ein bisschen schief“, bemerkte Amelie Sievert. Die Schülerin besuchte den Workshop mit ihrer Großmutter und einer Freundin. „Schon in Ordnung, das muss schief geschnitten werden“, entwarnte Lara Exner. Die Streifen schnitten die Bastler unter anderem aus verjährten Telefonbüchern und alten Landkarten. Dadurch ergaben sich immer individuelle Muster. „Zuhause lege ich die Perlen normalerweise noch in Tapetenhaut“, erklärte Lara Exner. Nebenan zupften die Besucher des Kurses fleißig an den Eierkartons. Die fertigen Blüten wurden anschließend der Reihe nach auf Keilrahmen befestigt. Die bepinselten die Gäste jedoch zuerst in einem Farbton ihrer Wahl.

Schon während der Kaffeepause besprachen Exner und einige Mitglieder der KAB den nächsten Termin und zukünftige Bastelprojekte. Beim kommenden Treffen am 4. April will die Künstlerin mit den Besuchern Kränze aus Werbeprospekten basteln. Wie man aus Kaffeefiltern mit ein paar Handgriffen eine kräftige Rose falten kann, zeigte sie auf Anfrage jedoch schon direkt.

Hedi Exner und Werner Bever kennen sich aus dem Bezirksvorstand der KAB, wo sie das Projekt „Upcycling“ vorgestellt hatte. „Das Angebot war bei uns sehr willkommen“, erklärte Bever zufrieden. Nach dem Kaffee wurde noch bis 17 Uhr weiter gebastelt. Während die jungen Teilnehmerinnen schon ihre fertigen Ohrringe präsentierten, pinselten andere noch an den Blüten. Auch wenn an diesem Nachmittag nicht alle Basteleien vollendet wurden, nahmen die Besucher zumindest interessante Geschenkideen mit nach Hause.

Upcycling-Workshop der KAB

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  • Foto: Moritz Mohring
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