286 000 Euro für die Digitalisierung der Heeker Schulen
Tafeln und Kreide haben bald ausgedient

Heek/Metelen -

Tablets, Beamer und W-Lan – Dinge, die in Heek zum Schulalltag gehören. Doch die IT-Infrastruktur lässt noch zu wünschen übrig. Mit Geldern aus dem Digitalpakt soll sich das jetzt ändern.

Montag, 09.03.2020, 11:34 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 11:50 Uhr
Die zur Verfügung gestellten Mittel sollen nachhaltig in die Verbesserung der digitalen Infrastruktur investiert werden.
Die zur Verfügung gestellten Mittel sollen nachhaltig in die Verbesserung der digitalen Infrastruktur investiert werden. Foto: Montage: Martin Klose

Tafeln, Kreide oder Overheadprojektoren waren jahrzehntelang fester Bestandteil in jedem Klassenraum. Doch in der heutigen Welt muten diese Dinge fast schon wie Antiquitäten an. Für einen modernen Unterricht sind Dinge wie Tablets und Beamer gefragt. Einige davon gibt es an den drei Schulen in der Dinkelgemeinde – darunter die von vielen Metelener Schülern besuchte Kreuzschule – bereits, doch es hapert an der IT-Infrastruktur. Da kommen die Fördergelder aus dem Digitalpakt NRW gerade recht.

286 000 Euro warten darauf, nachhaltig investiert zu werden. Das Geld wird zwar zugewiesen, es muss aber klar aufgezeigt werden, wofür und wie die Fördergelder investiert werden sollen. Bei den Schulen aus der Dinkelgemeinde ist die Sache klar. „Es geht nicht darum, dass wir in jedem Klassenraum einen großen LED-TV an die Wand hängen“, stellt Jürgen Lammers, Leiter des zuständigen Fachbereichs der Gemeindeverwaltung, klar. „Wir wollen das Geld nachhaltig investieren, sodass wir da auch noch in 20 Jahren etwas von haben.“

Nachhaltige Infrastruktur

Laptops, Tablets und Co. seien eben schneller überholt als eine nachhaltig verbesserte IT-Infrastruktur. Heißt im Klartext: Alte Kupferleitungen sollen durch Glasfaserkabel ersetzt werden und nur noch möglichst wenige Verteiler zum Einsatz kommen. „Je weniger vorhanden sind, desto weniger störanfällig ist alles.“ Auch das WLAN-Netz soll ausgebaut und optimiert werden. „Das Leben in den Schulen wird eben immer digitaler, dem müssen wir gerecht werden“, sagt Jürgen Lammers mit Blick auf die geplanten Maßnahmen.

Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Verwaltung, Pädagogen und Spezialisten des Zweckverbands KAAW (Kommunale ADV – Anwendergemeinschaft West) arbeitet bereits seit Jahren an einer Optimierung. Aktuell laufen erste Ausschreibungen. „Wir wollen noch in diesem Jahr erste Maßnahmen umsetzen“, sagt der Fachbereichsleiter. Konkret steht in diesem Jahr etwa noch die Sanierung des PC-Raums der Kreuzschule an.

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