RSV-Aktion unterstützt die Kinderkrebshilfe
Kilometergeld für den guten Zweck

Metelen -

Sie strampelten sich zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Münster ab, die Aktiven des RSV Metelen. Im Rahmen einer 24-Stunden-Aktion versuchten die Radsportler, möglichst viele Kilometer zusammenzubekommen. Ein Trio absolvierte im Laufe des Tages sogar 350 Kilometer. Unterstützt wurde der RSV von Radlern, die nicht im Verein aktiv sind, aber durch die Teilnahme ihrem Betrag zu der Aktion beitrugen.

Mittwoch, 24.06.2020, 06:00 Uhr
Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.
Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken. Foto: Stephan Teine

Kräftig in die Pedalen treten, und das für einen guten Zweck – das machten Aktive des RSV Metelen und weitere, nicht organisierte Radler am Wochenende. Metelens Radsportverein hatte zu einem 24-Stunden-Event eingeladen, dem allein 40 Aktive aus dem Verein folgten.

Startpunkt war das Heeker Gewerbegebiet, in dem auch der Sponsor der Aktion, die Firma 2G, ansässig ist. Von hier aus machten sich drei Gruppen auf den Weg: die Hobbygruppe, in der etwa 60 Kilometer zurückgelegt wurden, ein zwölfköpfiges ambitioniertes Team, das eine 100 Kilometer lange Route fuhr – und schließlich ein Hardcore-Trio, dass sage und schreibe 350 Kilometer absolvierte.

Für den guten Zweck auf dem Sattel

1/14
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Start der Tour war im Gewerbegebiet in Heek beim Sponsor 2G. Von hier aus machten sich die einzelnen Gruppen auf die unterschiedlich langen Strecken.

    Foto: Stephan Teine
  • Enschede war eine Station auf der Route dieser Teilnehmergruppe.

    Foto: Rainer Lösing
  • Enschede war eine Station auf der Route dieser Teilnehmergruppe.

    Foto: Rainer Lösing

RSV-Schriftführer Rainer Lösing sprach von einem „Top Event“ und schwärmte von der Route: „Das war eine klasse Tour, die viel durch die Natur führte.“ Grob überschlagen schafften allein die RSV-Aktiven innerhalb der 24-Stunden-Frist rund 3000 Kilometer. Diese werden mit den individuell festgelegten Kilometer-Sätzen multipliziert und das so eingenommene Geld für die Kinderkrebshilfe in Münster gespendet. „Wir haben noch keine genaue Summe, da auch Radfahrer teilgenommen haben, die nicht bei uns organisiert sind“, erläuterte Lösing. Hier würden in den kommenden Tagen die Spendengelder einlaufen, die dann zu dem RSV-Part hinzuaddiert werden.

An der Kilometerleistung der Metelener RSV-Sportler hatte ein Trio großen Anteil: Ralf Maletz, Vorsitzender des RSV, sowie Michel May und Martin Bückers absolvierten gemeinsam 350 Kilometer innerhalb von 24 Stunden.

„So etwas habe ich auch noch nie gemacht“, berichtete Michael May im Gespräch mit unserer Zeitung anschließend und auch, dass er trainiert hatte für die Mammut-Route. Diese führte von Heek aus via Coesfeld, Dülmen, Nordkirchen ins Ruhrgebiet führte und dann dem Verlauf des Ruhrtalradwegs bis nach Duisburg.

Dort traf das Trio gegen 22 Uhr ein. „Dann ging´s noch schnell zum Italiener und dann wurde geschlafen“, so May. Doch schon um 3.15 Uhr klingelte der Wecker, denn die drei Metelener mussten um 4 Uhr in der Frühe wieder auf ihren Rädern sitzen, wollten sie bis zum Ablauf der 24-Stunden-Frist um 12.30 Uhr wieder zurück am Startpunkt sein.

„Es war wunderschön, so früh am Morgen in den Sonnenaufgang hineinzufahren“, schwärmte May. Und er freute sich darüber, dass das Trio die bergigere Etappe mit bis zu 17 Prozent Steigung am Vortag hinter sich gebracht hatte. Durchs eher flache Gelände am Niederrhein und im Münsterland ließ es sich am Sonntag eben viel entspannter radeln.

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7464079?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686835%2F
Nachrichten-Ticker