Jakobskreuzkraut
Giftige Pflanze breitet sich aus

Metelen -

Es schaut schön aus und zieht viele Insekten an. Doch Jakobskreuzkraut hat zwei Gesichter: Besonders für Pferde ist es giftig und verursacht Leberschäden. Landwirte müssen deshalb bei der Mahd extensiv genutzter Flächen aufpassen. Auch die Imker sind auf der Hut. Von Dieter Huge sive Huwe
Freitag, 03.07.2020, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 03.07.2020, 06:00 Uhr
Jakobskreuzkraut in voller Blüte. Besonders Pferde können empfindlich auf die Aufnahme der giftigen Pflanzenbestandteile beim Grasen auf der Wiese reagieren.
Jakobskreuzkraut in voller Blüte. Besonders Pferde können empfindlich auf die Aufnahme der giftigen Pflanzenbestandteile beim Grasen auf der Wiese reagieren. Foto: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Es ist hübsch anzuschauen, blüht in leuchtendem Gelb, und siedelt sich gerne dort an, wo kahle Stellen im Boden Platz lassen. Das Jakobskreuzkraut breitet sich vor allem auf extensiv genutztem Grünland aus – und das wird zunehmend zum Problem. Die Pflanze ist nämlich giftig. Heinrich Stauvermann, Landwirt und Milchviehhalter, kennt das Kraut gut.
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