TCM-Ferienspaßaktion
Schnupperstunde auf Asche

Metelen -

Rührig ist der Tennisclub Metelen, wenn es um die Nachwuchswerbung geht. Auch die Schnupper-Tennisstunde am Dienstagnachmittag gehörte in dieses Konzept. Neun Mädchen und Jungen wurden von drei Aktiven des TCM die Basics des Tennissports näher gebracht. Dass die Metelener Anhänger des weißen Sports mit den Werbeaktionen richtig liegen, zeigt die große Zahl von Nachwuchsspielern im Verein.

Mittwoch, 05.08.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 10.08.2020, 15:36 Uhr
Alles unter Kontrolle? TCM-Jugendwartin Elisabeth Brink übte mit Paula, Mathea und Lena (v.l.), den Ball auf dem Schläger zu balancieren.
Alles unter Kontrolle? TCM-Jugendwartin Elisabeth Brink übte mit Paula, Mathea und Lena (v.l.), den Ball auf dem Schläger zu balancieren. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Es ist perfektes Wetter, um eine Runde Tennis zu spielen. Gut 25 Grad die Temperatur, kaum ein Lüftchen und das alles auf der idyllisch in der Metelener Heide gelegenen Anlage des Tennisclubs Metelen. Der hatte am Dienstagnachmittag Anfänger zu einer Trainingsstunde eingeladen. Eigentlich waren es zwei volle Zeitstunden in denen sich drei TCM-Mitglieder um die Mädchen und Jungen, die teilweise erstmals einen Tennisschläger in der Hand hatten, kümmerten.

Allen voran Elisabeth Brink, Jugendwartin des örtlichen Tennisvereins, die zu der Aktion im Rahmen des Ferienspaßes eingeladen hatte. „Es ist schon ein wenig schade, dass wir diesmal die Schnupper-Aktion anders gestalten müssen“, bedauert sie. Auch die Tennissportler müssen den Corona-Vorschriften Tribut zollen. Kaffee und Kuchen für die Eltern fallen aus, und statt bis zu 25 Kindern sind an diesem Dienstag nur neun Mädchen und Jungen auf der Anlage.

Ihnen vermitteln die TCM-Aktiven die Grundlagen des Sports. Während ein Quartett der Teilnehmer schon einmal Kontakt mit dem Schläger gehabt hat, sind Paula, Mathea und Lena bekennende Anfänger. Die Übungsstunde unter Anleitung der TCM-Jugendwartin beginnt deshalb mit Basics: Aufwärmen, Schlägerhaltung und Ballkontrolle – anfangs noch in Form von Balancierübungen mit dem Filzball auf der Bespannung. Doch schnell werden die drei Mädchen vertraut mit dem ungewohnten Schläger und die Tennisstunde nimmt Fahrt auf.

Der Platz nebenan gehört vier jungen Tennisfreunden, die nicht zum ersten Mal auf dem Ascheplatz stehen. Ballannahmen nach Aufschlag und das in ständiger Rotation – das sieht schon sehr gekonnt aus.

Elisabeth Brink freut sich, dass gerade bei Kindern das Interesse am Tennissport groß ist. Drei Gruppen werden regelmäßig im Verein trainiert und der TCM fördert den Nachwuchs nicht nur mit Schnupperaktionen, sondern auch mit vergünstigten Beiträgen. Der Ruf des elitären Sports, der Tennis lange anhaftete – in Metelen absolut kein Thema.

Und wer einmal Spaß daran gefunden hat, kann bis ins hohe Alter spielen. „Fußballer müssen irgendwann aufhören, Tennis kann man aber auch noch mit 80 spielen“, wirbt einer der Coaches für seinen Sport.

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