Ballermann-Barde gibt Konzert am St.-Ida-Haus
Alle singen zusammen mit Mickie

Metelen -

Deutsche Schlagerhits und Evergreens, aber auch ausgewählte eigene Songs gab Ballermann-Barde Mickie Krause bei einem Konzert hinter dem St.-Ida-Haus zum Besten. Der örtliche Kegelclub „Rolinck Stones“ hatte den Auftritt gesponsert, der die Senioren begeisterte.

Mittwoch, 12.08.2020, 14:52 Uhr aktualisiert: 13.08.2020, 12:02 Uhr
Mickie Krause eroberte gleich mit den ersten Takten die Herzen seiner Zuhörer. Die Senioren des St.-Ida-Hauses sangen begeistert mit und applaudierten dem Entertainer. Den Auftritt Krauses und seiner Gesangspartnerin Susanne Teutenberg sponserte der örtliche Kegelclub „Rolinck Stones“.
Mickie Krause eroberte gleich mit den ersten Takten die Herzen seiner Zuhörer. Die Senioren des St.-Ida-Hauses sangen begeistert mit und applaudierten dem Entertainer. Den Auftritt Krauses und seiner Gesangspartnerin Susanne Teutenberg sponserte der örtliche Kegelclub „Rolinck Stones“. Foto: Dieter Huge sive Huwe/Christof Beumer

Es sind die Gassenhauer der Deutschen Schlagercharts, die über den Rasen hinter dem St.-Ida-Haus erklingen: „Hello again“ oder „Wunder gibt es immer wieder“ aber auch das „Que Sera Sera“ von Doris Day. Lieder, die die Bewohner des Hauses aus dem Effeff kennen, und die sie begeistert mitsingen.

Vor allem auch deshalb, weil kein geringerer als Mickie Krause die Songs intoniert. Der Ballermann-Barde, der an der Bierstraße für Hits à la „Zehn nackte Friseusen“ bekannt ist, nimmt sich an diesem Nachmittag in Metelen textlich zurück – aber keineswegs in seinen Entertainer-Qualitäten.

Immer wieder animiert er die Bewohner, die ihm hinter den geöffneten Fenstern und direkt vor ihm auf der Terrasse des Hauses lauschen, die ihm applaudieren und begeistert die Hände zum Himmel recken.

Es ist nicht der erste Auftritt in einem Seniorenheim, den Krause absolviert. Gemeinsam mit seiner Gesangspartnerin Susanne Teutenberg ist er auf „Gute-Laune-Tour“ in dieser für viele Senioren ganz schwierigen Corona-Zeit – und am Mittwoch ist der Nachbarort des Wettringeners dran. Mickie Krause plaudert entspannt mit seiner hochbetagten Zuhörerschaft, erzählt Witze und erinnert sich zwischendurch an seinen letzten Auftritt in Metelen – beim Zeltfest im Jahr 1998. „So lange ist das schon her?“, staunt er selber ein wenig, dass er die paar Kilometer fast ein Vierteljahrhundert nicht schaffte.

Meist bringt ihn die wuchtige Limousine, mit dem er auch zum Ida-Haus anreiste, zum Flughafen, um von dort auf die Lieblingsinsel der Deutschen zu fliegen. Doch Mallorca und der Ballermann, das passt nicht in Corona-Zeiten und deshalb tingelt Krause – bürgerlich Michael Engels – praktisch zum Selbstkostenpreis durch die Seniorenheime des Münsterlandes.

Der Kegelclub „Rolinck Stones“ sponsert das knapp einstündige Konzert auf dem Rasen des St.-Ida-Hauses, über den gnädigerweise schon nach der Intro-Melodie von „Musik ist Trumpf“ eine leichte Brise weht.

Natürlich dürfen auch Krauses Klassiker wie „Schatzi, schenk mit ein Foto“ oder „Mich hat ein Engel geküsst“, nicht fehlen. Dass der Wettringener Entertainer aber auch eine ganz andere Seite coram publico zeigen kann, wird in seiner Interpretation des Helene-Fischer-Songs „Phänomen“ deutlich, mit dem er sich bei den Pflegekräften des Hauses für den Einsatz während der harten Zeiten der Pandemie bedankt.

 

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