Schnitzeljagd des Pfarreirates
Kreuz und quer durch den Ort

Metelen -

Der Pfarreirat hatte Familien zu einer Schnitzeljagd durch den Ort eingeladen – ein voller Erfolg, wie die große Zahl der Teilnehmer zeigte. An jeder der zehn Stationen wartete eine neue Aufgabe in Form von aufzuspürenden Zahlen auf die Familien. Religiöse aber auch profane Bauten und Skulpturen im Ort war die Etappenziele. Jetzt wurden die Preise an die Gewinner überreicht.

Dienstag, 01.09.2020, 14:58 Uhr aktualisiert: 02.09.2020, 16:14 Uhr
Pastoralreferentin Ruth Bentler (r.) überreichte jetzt die Preise an die Gewinner der Schnitzeljagd durch den Ort.
Pastoralreferentin Ruth Bentler (r.) überreichte jetzt die Preise an die Gewinner der Schnitzeljagd durch den Ort. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Christliche Symbolik, Stationen der Ortsgeschichte und das alles gepaart mit einer spannenden Schnitzeljagd – in der Sommeraktion des Pfarreirates für Familien gelang es, das alles zu kombinieren. Jetzt wurden den Gewinnern der Rätseltour die Preise überreicht.

Der Sachausschuss Ehe und Familie hatte sich das Projekt ausgedacht, an dem sich mindestens 53 Familien aus dem Ort beteiligten. „Wir hatten mehr als 150 Aufgabenbriefe kopiert“, berichtete Pastoralreferentin Ruth Bentler. 53 kamen zurück und unter ihnen wurden die Gewinner gelost.

Zwei bis drei Stunden brauchten die Familien schon, um kreuz und quer durch den Ort zu wandern – immer auf der Suche nach der Lösung für die nächste der insgesamt zehn Aufgaben. Ein Umschlag enthielt danach die nächste Aufgabe. Doch ohne die vorherige Lösung war das Rätsel nicht zu knacken und blieb Flickwerk.

Start war an der alten Ka­planei, in der der Eine-Welt-Laden und die Kleiderkammer ihr Domizil haben. Lediglich um 180 Grad drehen mussten sich die Teilnehmer für Station eins, bei der das Rosenfenster der Kirche im Mittelpunkt stand. In kurzen Beschreibungen erfuhren die Familien knapp und doch kindgerecht informativ einiges die Symbolik der Fenster-Gruppe.

Plagemanns Mühle und der historische Wallweg waren die nächsten Ziele, bevor aus dem Baujahr der Dankeskirche die Quersumme zu ermitteln war. Nur durch diese Rechnung ließ sich der Planetenweg am Radweg in Richtung Heek als Etappenziel Nummer fünf ermitteln.

Nach der knappen Reise durch unser Planetensystem bildeten der jüdische Friedhof und das Bahnhofsmodell, die St.-Vitus-Grundschule und die Nepomuk-Statue die nächsten Stationen. Finale war schließlich an der Friduwi-Statue vor der Kirche.

„Es gab einige Familien, die die Runde auch an mehreren Tagen abgelaufen sind“, berichtete Ruth Bentler bei der Preisübergabe. Gesellschaftsspiele gewannen die Familien Kestermann, Mesenbrock und Niekötter, Gutscheine für die Minigolfanlage die Familien Krain, Weßling und Brüning.

Im Sachausschuss denkt man nach dem großen Erfolg der Sommeraktion mittlerweile sogar über weitere Rätselaufgaben dieser Art nach.

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