Auf der Eper Straße
Frontal gegen Straßenbaum: Gronauer stirbt

Metelen -

Ein tödlicher Unfall hat sich am Sonntagmittag auf der Eper Straße ereignet. Der Fahrer eines ortsauswärts fahrenden Pkw starb bei der Kollision mit einem Straßenbaum.

Sonntag, 06.09.2020, 16:54 Uhr
Die Mitglieder der Metelener Feuerwehr mussten die Leiche des Fahrers dieses Fahrzeugs mit schwerem Gerät bergen.
Die Mitglieder der Metelener Feuerwehr mussten die Leiche des Fahrers dieses Fahrzeugs mit schwerem Gerät bergen. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Auf der Stelle tot war der 50-jährige Fahrer eines Pkw aus Gronau, der am Sonntagmittag gegen 13 Uhr auf der Eper Straße mit einem Straßenbaum kollidierte. Das Fahrzeug wurde bei dem Zusammenstoß gänzlich zerstört.

Den 40 Mitgliedern der Metelener Feuerwehr bot sich bei Eintreffen am Unfallort ein Bild vollkommener Zerstörung. Das Fahrzeug mit Borkener Kennzeichen lag am Rande eines Maisackers. Die Frontpartie war gänzlich eingedrückt, der Motorblock lag neben dem Fahrzeug. Die Fahrertür steckte fünf Meter entfernt im Boden. Glassplitter der zerstörten Scheiben waren bis zu 30 Meter weit geflogen.

Für den Insassen kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt und der Rettungswagen, die zum Unfallort geeilt waren, wurden nicht mehr benötigt. Doch die Retter blieben vor Ort, denn zunächst musste ein Verdacht ausgeräumt werden: Hatte in dem Fahrzeug möglicherweise eine weitere Person gesessen und war durch die Wucht des Aufpralls aus dem Fahrzeug in das angrenzende Maisfeld geschleudert worden?

Die Polizeibeamten vor Ort riefen einen Helikopter. Dieser kam aus Dortmund und überflog die Unfallstelle und die angrenzenden Maisfelder, um mit Hilfe einer Wärmebildkamera nach weiteren Opfern zu suchen. Das Ergebnis der Aufnahmen war dann negativ.

Während die Sanitäter zurück zu ihrer Wache fuhren, begann für die freiwilligen Helfer der Wehr der belastendste Teil des Einsatzes. Mit Hilfe von Hydraulikschere und -spreizer musste das Unfallopfer geborgen werden. Wehrführer Manfred Krude setzte dafür die erfahrenden Kräfte unter den Kameraden ein, Feuerwehrleute, die auch in der Berufsfeuerwehr oder im Rettungsdienst aktiv sind. Doch auch für sie war der Einsatz sehr belastend.

Zur Unfallursache gab es vor Ort keine Erkenntnisse. Die Straße war im Unfallstellenbereich während der Bergungsarbeiten gesperrt.

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