Samstag an der Felsenmühle
Letztes Treffen für Opel-Oldies

Metelen -

Metelens „Monzaguhru“ Dirk Lating hat es doch noch hinbekommen, sein traditionelles Treffen für Opel-Youngtimer zu organisieren. Es findet am Samstag an der Ochtruper Felsenmühle statt. Künftig will Lating das Treffen markenoffen anbieten – nach 20 Ausgaben als reines Opel-Event.

Donnerstag, 10.09.2020, 06:00 Uhr
Dirk Lating, selbst ernannter „Monzaguhru“, veranstaltet am Samstag an der Ochtruper Felsenmühle das jährliche Treffen der Opel-Youngtimer. Im kommenden Jahr will Lating das Event markenoffen anbieten.
Dirk Lating, selbst ernannter „Monzaguhru“, veranstaltet am Samstag an der Ochtruper Felsenmühle das jährliche Treffen der Opel-Youngtimer. Im kommenden Jahr will Lating das Event markenoffen anbieten. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Zur Begrüßung werden die Rundumleuchten des ADAC-Monza blinken, leere Ölfässer des Sponsors an der Felsenmühle den Weg weisen: Am Samstag lädt Dirk Lating zum Opel-Treffen ein – dem zunächst letzten seiner Art.

„Es ist schon das 20. Treffen, und ich möchte gerne im nächsten Jahr etwas anderes machen“, erzählt Dirk Lating. Metelens selbst ernannter „Monzaguhru“ hat seit 2002 die Gemeinde der Opel-Youngtimer zu Treffen geladen. In den ersten beiden Jahren sogar zweimal jährlich und damals noch in Ahaus-Wüllen.

Seit einigen Jahren ist er an die Ochtruper Felsenmühle umgezogen, hat im dortigen Biker-Treffpunkt nicht nur ein interessiertes Publikum und gastronomische Unterstützung, sondern auch genügend Platz gefunden, damit sich die Fangemeinde der Opel-Oldies ausbreiten konnte.

Gerade im Corona-Jahr ein wichtiges Argument, um die Veranstaltung durchführen zu können. Ein erster Anlauf im Frühjahr war wegen des Lockdowns gescheitert. Auf dem Vorplatz, der großen Wiese und auch in und um die Felsenmühle hat die Opel-Youngtimer-Gemeinde genügend Auslauf, um auf Abstand zu gehen. Der Guhru gibt als Richtmaß die Monzatür vor: „Die misst 1,40 Meter. Nimmt man noch ne Handbreit dazu, hat man die Abstandsregelung im Blick.“

Die Szene fiebert laut Lating jedenfalls dem Event entgegen. „Viele Treffen mussten in diesem Jahr abgesagt werden.“ Auf der anderen Seite gibt es genügend Fahrer, die ihre Autos mit Saisonkennzeichen angemeldet haben. Und die enden im September oder Oktober. „Vielen kribbelt es in den Fingern“, weiß der Monzaguhru aus den einschlägigen Foren.

Das Treffen an der Felsenmühle bietet also nochmals die Gelegenheit, zusammenzukommen, zu fachsimpeln und die Rüsselsheimer Old- und Youngtimer zu präsentieren.

Wer mag, der kann auch über Nacht bleiben, denn die Möglichkeit, sein Zelt aufzuschlagen, gibt es auf dem Gelände ebenfalls. Beginn des Treffens ist am Samstag um 9 Uhr. Anders als bei den Treffen der Vorjahre findet die private Veranstaltung allerdings nur am Sonnabend statt. Dirk Lating hat einen Tipp für interessierte Zaungäste: „Zwischen 11 und 13 Uhr gibt es viel zu sehen“, weiß er mit der Erfahrung aus mittlerweile 20 Treffen dieser Art.

Und im nächsten Jahr? „Ich denke darüber nach, das Treffen markenübergreifend zu organisieren“, verrät Lating. Damit wären die Opelaner dann zwar nicht mehr unter sich, doch der automobile Horizont würde sich erheblich erweitern.

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