Nachbarschaftsbänke der KIM für Senioreneinrichtungen
Bequeme Hingucker zum Besetzen

Metelen -

Ruhebänke und Seniorenheime – die passen irgendwie gut zusammen. Genau das dachten sich auch die kreativen Köpfe der Kulturinitiative Metelen (KIM), als sie über neue Aufstellorte und Beheimatungen für ihre „Nachbarschaftsbänke“ nachdachten. Die Bänke sollen Orte für Gespräche und Begegnungen sein, gestaltet wurden sie von Künstler Marcel Häkel aus Wettringen.

Montag, 28.09.2020, 08:04 Uhr
Nachbarschaftsbänke der KIM für Senioreneinrichtungen: Bequeme Hingucker zum Besetzen
Foto: Martin Fahlbusch

Ruhebänke und Seniorenheime – die passen irgendwie gut zusammen. Genau das dachten sich auch die kreativen Köpfe der Kulturinitiative Metelen (KIM), als sie über neue Aufstellorte und Beheimatungen für ihre „Nachbarschaftsbänke“ nachdachten.

„Ich finde es ganz wichtig, dass sich auch die Bewohner und Mitarbeiter dieser Einrichtungen in Metelen dazugehörig fühlen und wir so diese besonderen Bänke als Orte für Gespräche und Begegnungen dort aufstellen können“, umschreibt KIM-Vorsitzende Clara Beutler beim jüngsten Übergabetermin vor der Kulturetage die Idee. Petra Brauckmann, der langjährigen Leiterin des St. Ida Hauses der Caritas, sowie Christine und Philipp Leusbrock, den Geschäftsführern des „Betreuten Wohnen Metelener Heide“, war regelrecht die Freude und Zufriedenheit anzusehen, dass sie nun stolze Bankbesitzer und Bankbesetzer sein können.

„Dieses Stück Tradition hat für uns der Künstler Marcel Häkel aus Wettringen umgesetzt. Die weißen, interessant gestalteten Bänke sind echte Hingucker, laden ein und bekommen den besonderen Pfiff durch ihren wetterfesten, markanten Stoffbezug im Rückenlehnenbereich“, lenkte KIM-Vorstandsmitglied Margret Sprickmann-Kerkerinck noch einmal die Aufmerksamkeit auf die Anlässe zu diesem Übergabetermin.

Das Crowdfunding-Projekt „Viele schaffen mehr“ der Volksbank Gronau/Ahaus war die richtige Plattform für diese Spendenaktion. „Unser genossenschaftlicher Grundsatz ist da gut veranschaulicht, nämlich, dass jeder einen Beitrag zu dem jeweiligen Spendenprojekt leisten kann und wir als Bank dann die letzten 20 Prozent drauflegen“, betonte Christian Ernsting, Filialleiter der Volksbank in Metelen.

Eigentlich sollte es bei den Aufstellungsterminen immer einen Kulturevent am Aufstellungsort geben. Aber da hatte diesmal das Corona-Virus etwas dagegen. „Trotzdem haben wir in den Seniorenheimen wenigstens kleine Konzerte organisieren können. Und eine Bank haben wir noch in petto und sind offen für Interessenten“, erzählte Clara Beutler, die mit ihrem hilfreichen Sohn Elias die Bänke anschließend auslieferte.

Corona ist auch das Stichwort für eine bunte Broschüre mit dem Titel „Meine Bilder für Dich – Gemalte Bilder für Euch“, die die Kulturinitiative bei diesem Anlass ebenfalls präsentierte. Diese konnte teilweise durch das Spendenprojekt mit umgesetzt werden. „Es musste in den vergangenen Monaten und Wochen nicht immer nur Homeschooling mit Mathe und Deutsch für die Kids am PC und Laptop sein. Wir haben die Kinder in Metelen aufgefordert, uns – durchaus auch auf digitalem Wege – selbstgemalte Bilder mit kurzen Beschreibungen und Stimmungseindrücken in die Kulturetage zu senden. Die haben wir jetzt in einer schönen Broschüre zusammengestellt, die wir verteilen wollen“, erläuterte Clara Beutler. Petra Brauckmann sowie Christine und Philipp Leusbrock waren dankbare Abnehmer für die ersten Kartons, deren Inhalt sie dann verteilen wollen – und vielleicht auf ihren neuen Nachbarschaftsbänken auslegen können.

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