Zur Debatte um farbige Krippenfiguren
Metelens Melchior huldigt Jesus

Metelen -

Frei von Klischees und Diskriminierung sollte der farbige der Heiligen Drei Könige dargestellt werden. So gibt es die Deutsche Bischofskonferenz vor. In Metelen ist die Melchior-Figur der Weihnachtskrippe da unverdächtig. Doch es gab einmal eine Figur an der Krippe, die heutigen Maßstäben in keiner Weise gerecht würde: Ein sogenannter „Nickneger“ bat um Spendengelder für die Mission. Von Dieter Huge sive Huwe
Dienstag, 13.10.2020, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 13.10.2020, 06:00 Uhr
Die Horstmarer Künstlerin Gertrud Büscher-Eilert schuf einst die Figuren der Krippe für die katholische Pfarrgemeinde Ss. Cornelius und Cyprianus. Melchior, der farbige König in der Gruppe, bringt dem Neugeborenen im Stall Weihrauch und verneigt sich ehrfürchtig. Das lange Gewand wird von einem jungen Diener getragen.
Die Horstmarer Künstlerin Gertrud Büscher-Eilert schuf einst die Figuren der Krippe für die katholische Pfarrgemeinde Ss. Cornelius und Cyprianus. Melchior, der farbige König in der Gruppe, bringt dem Neugeborenen im Stall Weihrauch und verneigt sich ehrfürchtig. Das lange Gewand wird von einem jungen Diener getragen. Foto: Dieter Huge sive Huwe
Die bereits seit längerem andauernde Debatte um diskriminierende Worte und Darstellungen hat in den vergangenen Tagen auch die Weisen aus dem Morgenland erreicht. Die Heiligen Drei Könige, Geschenkebringer des neugeborenen Jesus im Stall zu Bethlehem, haben in traditionellen Darstellungen auch einen in ihrer Mitte, der dunkler Hautfarbe ist. Kein Problem, bislang.
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