Aktionen der Kita St. Marien und der Grundschule ausgezeichnet
Kinder haben das Klima im Blick

Metelen -

Ganz junge Forscher wurden jetzt mit dem Klimaschutzpreis der Gemeinde und Westenergie ausgezeichnet. In der Kita St. Marien erfahren die Mädchen und Jungen spielerisch, wie wichtig Wasser ist, und in der St.-Vitus-Grundschule steht im kommenden Jahr für die Viertklässler ein Projekt mit Wildbienen an. Die mit 600 und 400 Euro dotierten Preise wurden jetzt an die Gewinner überreicht.

Dienstag, 17.11.2020, 17:14 Uhr aktualisiert: 18.11.2020, 16:24 Uhr
Grundschulrektor Thomas Wissing und die Leiterin der Kita St. Marien bekamen am Dienstag den Klimaschutzpreis der Gemeinde Metelen und Westenergie von (v.l.) Monika Schürmann, Marielle Gattmann und Bürgermeister Gregor Krabbe überreicht.
Grundschulrektor Thomas Wissing und die Leiterin der Kita St. Marien bekamen am Dienstag den Klimaschutzpreis der Gemeinde Metelen und Westenergie von (v.l.) Monika Schürmann, Marielle Gattmann und Bürgermeister Gregor Krabbe überreicht. Foto: Dieter Huge sive Huwe

In der Grundschule warten die Viertklässler bereits ungeduldig auf das kommende Frühjahr. Dann startet ein Projekt, mit dem die Schule jetzt einen Preis im Rahmen der gemeinsamen Klimaschutzkampagne der Gemeinde und des Versorgers Westenergie gewonnen hat.

Unterstützt von einer Imkerin wollen die Mädchen und Jungen das Leben der Wildbienen, ihre Bedeutung für die Bestäubung von Pflanzen und die Artenvielfalt erkunden. Dabei werden sie auch selber aktiv: Im Sachkundeunterricht werden Nisthilfen gebaut, an denen während des gesamten kommenden Jahres spannende Beobachtungen gemacht werden können. Dafür können sich die Kinder mit Imkerhauben schützen – zehn davon wurden in kleinen Größen geschneidert.

Während das Projekt der Schule, das den zweiten Platz und damit 400 Euro beim diesjährigen Klimaschutzpreis bekam, erst im kommenden Jahr startet, waren die Kinder in der Kita St. Marien bereits fleißig. Die Einrichtung hat sich auf die Fahne geschrieben, Natur und Umwelt zu achten und lieben zu lernen. Um die Kinder in ihrem Bewusstsein dafür zu stärken, werden gezielt Projekte angeboten, bei denen sie spielerisch und mit allen Sinnen an die Themen für einen nachhaltigen Lebensstil herangeführt werden.

Ein solches Projekt war im laufenden Jahr das Thema Wasser. Die Kita rückte den Verbrauch in den Mittelpunkt und fing Regenwasser in eigens installierten Tonnen auf. „Die Kinder können sich eigenständig an den Regentonnen bedienen und lernen spielerisch, sorgsam mit dem Wasser umzugehen. Denn wenn das Wasser verbraucht ist, muss erst auf den nächsten Regen gewartet werden“, erklärt Karin Krechting, Leiterin der Kindertagesstätte.

Der erste und mit 600 Euro dotierte Preis ging auch wegen einer zweiten Initiative an die Kita. Als diese wegen der Corona-Vorschriften schließen musste, wurde für jedes Kind ein Paket bereitgestellt. Darin enthalten: eine Mandarinenkiste, Fingerfarbe, Pflanzerde und Blumensamen. Die Kinder bemalten die Kiste, befüllen sie, säten aus. Später war das Wachstum der selbst gesäten Pflanzen ein spannendes Thema. Einrichtungsleiterin Karin Krechting: „Die Kinder konnten auf diese Art viel über die Bedürfnisse und Eigenschaften der Blumen lernen. Vor allem konnten sie aber lernen, Verantwortung zu übernehmen.“

„Jede Maßnahme und jedes Engagement für den Umwelt-schutz verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung“, so Monika Schürmann von Westenergie. Sie bezeichnete die Projekte der beiden Einrichtungen als „besonders wertvoll“.

Auch Metelens Klimaschutzmanagerin Marielle Gattmann fand lobende Worte: „Die vielen kreativen Ideen rund um den Schutz von Klima und Umwelt in unserer Gemeinde beeindrucken mich sehr.“

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