Zwei weitere Bewohnerinnen positiv getestet
St.-Ida-Haus: An Corona erkrankte Frau ist gestorben

Metelen -

Das St.-Ida-Haus meldet nach der Reihentestung vom Mittwoch zwei weitere bestätigte Corona-Fälle. Eine Bewohnerin ist mit Corona gestorben.

Freitag, 11.12.2020, 16:24 Uhr
Im St.-Ida-Haus sind bei der Reihentestung am Mittwoch weitere zwei Corona-Fälle festgestellt worden.
Im St.-Ida-Haus sind bei der Reihentestung am Mittwoch weitere zwei Corona-Fälle festgestellt worden. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Am Mittwoch sind im Wohnbereich im Erdgeschoss des St. Ida-Hauses in Metelen 17 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zehn Mitarbeitende und ein externer Dienstleister auf das Corona-Virus getestet worden, meldete jetzt die Betreiber des Hauses, die Domus Caritas GmbH.

„Das positive Testergebnis der Bewohnerin vom vergangenen Sonntag ist bestätigt worden. Bei zwei weiteren Bewohnerinnen war das Ergebnis leider ebenfalls positiv. Alle anderen sind jedoch negativ getestet worden“, wird Einrichtungsleiterin Petra Brauckmann in dem Bericht zitiert. „Bei einer zeitgleichen Schnelltestung aller 18 Bewohnerinnen und Bewohner im Wohnbereich des Obergeschosses sind ebenfalls alle negativ getestet worden.“

Am Spätnachmittag des Donnerstags – unmittelbar nach Erhalt der Testergebnisse – seien die betroffenen Bewohnerinnen sowie deren Angehörige entsprechend informiert worden, schreibt Domus Caritas. Eine schwer an Krebs erkrankte Bewohnerin, die ebenfalls am Mittwoch positiv getestet worden war, war jedoch bereits am Donnerstagnachmittag verstorben. „Diesen Verlust bedauern wir sehr und unsere Gedanken sind jetzt bei den Angehörigen“, betont Petra Brauckmann.

Somit seien aktuell noch zwei Bewohnerinnen im St. Ida-Haus positiv getestet. Diese befänden sich in der üblichen 14-tägigen Quarantäne und seien bisher symptomfrei, informiert die Betreiberin.

In Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt findet am Dienstag (15. Dezember) wiederholt eine Reihentestung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden des Wohnbereiches im Erdgeschoss statt. „Zudem führen wir bei allen anderen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden ohnehin regelmäßige Schnelltestungen durch – bisher immer mit einem negativen Ergebnis“, so Brauckmann. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens im St. Ida-Haus sind Besuche im Wohnbereich des Erdgeschosses zurzeit nur eingeschränkt und unter Auflagen möglich. Im Wohnbereich im Obergeschoss werden Besuche – wie den Bewohnern und deren Angehörigen bereits bekannt ist – wie bisher gehandhabt.

„Generell kann das St. Ida-Haus derzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden“, erklärt Petra Brauckmann. „Doch bitten wir alle Angehörigen und Bekannten ihre Besuche soweit wie möglich zu reduzieren.“ Auch eine Abholung eines der Senioren – etwa an den Weihnachtsfeiertagen – könne nicht empfohlen werden. Mit hohem personellem Aufwand seien die Besuchszeiten jedoch angepasst und alle Angehörigen darüber informiert worden.

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