DRK Metelen blickt auf ruhiges Jahr zurück
Einsatz im Impfzentrum möglich

Metelen -

Wenig Einsätze hatte Das DRK Metelen im Corona-Jahr. Bis auf Blutspendetermine war nur wenig los. Für das Impfzentrum am FMO stehen einige Mitglieder als Helfer parat.

Montag, 21.12.2020, 12:50 Uhr
Am Flughafen Münster-Osnabrück ist ein Impfzentrum aufgebaut worden. Dort sollen auch Mitglieder des DRK aus Metelen zum Einsatz kommen.
Am Flughafen Münster-Osnabrück ist ein Impfzentrum aufgebaut worden. Dort sollen auch Mitglieder des DRK aus Metelen zum Einsatz kommen. Foto: Michael Hagel

Am Flughafen Münster-Osnabrück ist das Impfzentrum bereits aufgebaut. Wenn es mit den Impfungen gegen das Covid-19-Virus losgeht, könnten unter den Helfern auch Mitglieder der DRK (Deutsches Rotes Kreuz)-Ortsgruppe Metelen sein. „In unserer Gruppe sind insgesamt zehn Personen, die für den Katastrophenschutz ausgebildet sind und die theoretisch für diese Hilfeleistungen einsetzbar wären“, sagt Thomas Krabbe von der Metelener Ortsgruppe. Die Personalplanung liege beim Kreis Steinfurt, „unsere Mitglieder stehen bereit“. Der Einsatz ist freiwillig und davon abhängig, ob der Einzelne auch frei habe oder vom Arbeitgeber freigestellt werden kann, betont Thomas Krabbe.

Keine Sanitäter vor Ort

Insgesamt gehören 25 Personen zum DRK Metelen, die allesamt auf ein etwas ungewöhnliches Jahr zurückblicken. „Insgesamt war sehr wenig los, die meisten Veranstaltungen sind ja aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen.“ Sportveranstaltungen, Schützenfeste, der Fettmarkt, die Frühlingsmesse und jetzt auch der Karnevalsauftakt fanden nicht statt. Überall dort sind die DRK-Mitglieder sonst als treue Unterstützer im Sanitätsdienst dabei. Ausgefallen ist aufgrund der Pandemie auch der Einsatz als Sanitäter vor Ort. Den habe der Kreis aus Sicherheitsgründen für die DRK-Mitglieder vorübergehend ausgesetzt. Die Sanitäter vor Ort kümmern sich in medizinischen Notfällen um Personen so lange, bis der hauptamtliche Rettungsdienst eintrifft.

Einige Einsätze haben Mitglieder der Ortsgruppe jedoch gehabt, in dem sie mobile Abstrichteams bei Coronatests unterstützt haben. Außerdem habe das DRK Metelen unter strengen Schutzvorschriften Blutspendetermine durchgeführt. „Unsere Ortsgruppe ist sehr gut mit entsprechender Schutzkleidung ausgestattet“, versichert Thomas Krabbe. Dennoch seien Mitglieder, die zur sogenannten Risikogruppe gehören, daran nicht beteiligt gewesen.

Es sei schwierig, in so einem Jahr die Motivation der Ehrenamtlichen hochzuhalten. Wenige Einsätze, keine geselligen Treffen, keine Fortbildungen – „da kann ich nur jedem Einzelnen danken, der uns weiter die Treue hält“, sagt Krabbe. „Wir haben auch versucht, mit den Mitgliedern online in Kontakt zu bleiben.“ Aber auch das sei nicht einfach gewesen, weil nicht alle über die dafür erforderliche Technik verfügten.

Der Vorstand der Ortsgruppe will seinen Mitglieder aber zeigen, dass sie trotz der wenigen Einsätze nicht vergessen worden sind. „Wir packen für jeden zum Dank eine Weihnachtstüte und bringen diese in den nächsten Tagen persönlich vorbei.“

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