Diskussion im Rat über Schülerspezialverkehr Richtung Ochtrup
Sorge um Sicherheit im Schulbus

Metelen -

Wie ist es um die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern mit Blick auf die Gefahr von Ansteckungen mit dem Coronavirus in Schulbussen nach Ochtrup bestellt? Diese Frage beschäftigte den Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung. Die UWG-Fraktion schilderte Vorkommnisse, die ihr von Eltern zugetragen worden waren. Aus den Reihen der Union kam Widerspruch. Die Gemeinde verwies auf den Schulträger.

Freitag, 26.03.2021, 06:00 Uhr
Szenen wie diese sind im Schülerbusverkehr nicht unüblich, wie dieses Foto aus der Zeit vor Corona zeigt. Metelener Eltern klagen laut UWG-Verttretern über Gedränge am Einstieg in die Busse, die zu den weiterführenden Schulen nach Ochtrup fahren.                   
Szenen wie diese sind im Schülerbusverkehr nicht unüblich, wie dieses Foto aus der Zeit vor Corona zeigt. Metelener Eltern klagen laut UWG-Verttretern über Gedränge am Einstieg in die Busse, die zu den weiterführenden Schulen nach Ochtrup fahren.                    Foto: Detlef Dowidat

Der öffentliche Teil der jüngsten Ratssitzung war fast vorbei, als UWG-Ratsherr Christian Edler auf ein Thema zu sprechen kam, das offenbar etliche Eltern im Ort umtreibt. Er fragte in Richtung Bürgermeister, ob es bekannt sei, dass die Regelungen im Rahmen der Corona-Pandemie für Schulbusse, die ältere Schüler zu den Schulen in Ochtrup bringen, offenbar nicht gelten würden.

Er sei von Eltern angesprochen worden, die berichten, dass Schüler aller Klassen in den Bus „gepfercht“ würden und Abstandsregeln nicht eingehalten werden könnten. „Das Virus macht doch morgens keine Frühstückspause und wird erst nach Schulschluss aktiv“, beklagte Edler diesen Umstand, der an ihn herangetragen worden sei.

Gregor Krabbe antwortete, dass die Organisation des Schülerspezialverkehrs im Management des jeweiligen Schulträgers liege – in diesem Fall also bei der Stadt Ochtrup. Ihm sei aber durchaus bewusst, dass es schwierig sei, den Schulbusverkehr in diesen Zeiten zu organisieren. Der Bürgermeister sagte zu, das Thema mit der Nachbarkommune zu besprechen.

Selber Mutter eines Sohnes, der den Schulbus nach Ochtrup regelmäßig nutzt, mochte Veronika Lücking den Schilderungen Edlers nicht folgen: „Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informationen haben, aber laut den Berichten meines Sohnes ist der Bus nur halb so voll wie sonst. Die Schüler tragen Masken. Wer keine Maske trägt, wird nicht mitgenommen.“

Ansgar Stening (UWG) unterstützte hingegen seinen Fraktionskollegen. Auch er sei von zwei Elternpaaren angesprochen worden, die geschildert hätten, das es beispielsweise beim Einstieg in den Bus regelmäßig Gedränge gebe.

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