Zeitumstellung der Kirchturmuhr
Wer hat an der Uhr gedreht?

Metelen -

Wenn in der Nacht zum letzten Sonntag im März die Uhren um eine Stunde vor gestellt werden, geschieht dies in der Turmuhr der Stiftskirche vollautomatisch. Über Funk wird auf Sommerzeit umgestellt. Ein Blick hinter die technischen Kulissen. Von Dieter Huge sive Huwe
Samstag, 27.03.2021, 06:05 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 27.03.2021, 06:05 Uhr
Drei Zifferblätter hat die Turmuhr der Stiftskirche Ss. Cornelius und Cyprianus.
Drei Zifferblätter hat die Turmuhr der Stiftskirche Ss. Cornelius und Cyprianus. Foto: Dieter Huge sive Huwe
Steil führt die hölzerne Treppe vom Ende der engen Wendeltreppe aus nach oben zum Glockenstuhl. Viele Stufen und Tritte sind zu bewältigen, ehe der Besucher der Turmuhr von Ss. Cornelius und Cyprianus ein wenig näher kommt. Doch wer denkt, hier auf ein ineinandergreifendes Werk mit Zahnrädern, Pendeln und Unruhen im Großmaßstab zu treffen, der wird enttäuscht. Die Turmuhr ist nicht mehr als ein gerade mal kochtopfgroßer Zylinder. Zu diesem führen Stromleitungen und machen deutlich: Nicht mechanische Technik wie bei historischen Uhrwerken, sondern moderne Motoren bilden den Antrieb des wohl größten Zeiteisens im Ort. Von dem gibt es gleich drei im Turm der Pfarrkirche: Nach Westen auf der Front des getreppten Turms ist das erste Zifferblatt angebracht, spiegelbildlich auf der Rückseite sein Pendant. Und dann gibt es noch zum Süden hin eines, ebenfalls mit zwölf Markierungen für die Stunden.
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