Mittwochsmarkt von 7 bis 19 Uhr
Suppenhuhn füllt Lücken aus

Münster -

Die Premiere eines Wochenmarktes rund um die Uhr ist gelaufen. Es war ein Versuch der Interessengemeinschaft der Marktbeschicker, die neue Wege gehen möchte, um auch andere Kunden anzulocken. Da die Aktion freiwillig war, reisten jedoch viele der Händler zur gewohnten Zeit ab und hinterließen unschöne Lücken auf dem Domplatz.

Mittwoch, 10.09.2014, 20:08 Uhr aktualisiert: 11.09.2014, 11:12 Uhr
Das singende Suppenhuhn Frieda sorgte für Unterhaltung beim Maxi-Markt auf dem Domplatz.
Das singende Suppenhuhn Frieda sorgte für Unterhaltung beim Maxi-Markt auf dem Domplatz. Foto: Matthias Ahlke

Der Domplatz leerte sich zusehends ab 15 Uhr. Und dabei sollte es ein einmaliger Mittwochs-Maxi-Markt werden . Einkaufen von 7 bis 19 Uhr war die Devise. Doch weit über die Hälfte der sonst rund 150 Stände wurde abgebaut, die Händler packten ihre sieben Sachen und machten die Biege. Die großen Lücken, die dadurch entstanden sind und den zurückgebliebenen Abfall fanden die Besucher weniger schön.

„Komme schon, bediene euch alle. Kauft schöne Erdbeeren!“ Thomas Karbe ging gerne in die Marktzeit-Verlängerung, die von den Besuchern zum größten Teil als „super“ bezeichnet wurde, jedoch anderen Händlern nicht zu schmecken schien. Derweil hatte seine 78-Jährige Oma Marianne Karbe pünktlich Feierabend gemacht. Verständlich: „Die stand schon seit 7 Uhr hier“, so ihr Enkelsohn.

„So ein Nachmittagsmarkt ist mit Sicherheit von Vorteil für Berufstätige. Ein tolles Angebot. Etwas Neues auszuprobieren ist doch immer gut“, meinte Ursula Warnke.

„Schade. Ich bekomme keine Eier und keine Kartoffeln, dabei habe ich hier alles abgegrast“, zeigte sich eine 70-jährige Marktbesucherin enttäuscht über das abgespeckte Angebot. Und befand: „Eigentlich reichen die regulären Marktzeiten.“

„Ja müssen denn alle ins Bett? Gehen die Äppel kaputt oder verwelken die Blumen?“, schüttelte Gerhard Jackenkroll, der mit holländischer Lakritze am Mittwoch standhaft blieb, seinen Kopf. Für das Abreisen seiner Marktkollegen hatte er kein Verständnis.

Langer Markt auf dem Domplatz

1/45
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke
  • Zwölf Stunden dauerte der Maxi-Markt am Mittwoch vor dem Dom. Dazu gab es ein Aktionsprogramm. Foto: Matthias Ahlke

„Da ich morgens den Wochenmarkt nicht besuchen kann, finde ich einen Nachmittagsmarkt einfach ideal. Einmal im Monat wäre das doch schön“, so Raphaela Endres.

„Das Ganze ist sehr schlecht organisiert. Man hätte das gemeinsam planen und abstimmen müssen“, sagte der 72-jährige Hans Veldboer.

Frieda, das singende Freilandhuhn (Susanne Leupold) machte eine unterhaltsame Runde, während Ralph Homann mit seinem kleinen Marionetten-Theater voll auf Romanik eingestellt war und seine Zuschauer unterhielt.

Frank Starzinski (45), der in einer Kita arbeitet, ließ sich nach Feierabend Kibbeling auf dem Markt gut schmecken. „Ich habe davon in der Zeitung gelesen. Und finde es klasse.“

„Das Bemühen der Markthändler ist ja wirklich super. Aber ob die Abfallwirtschaftsbetriebe das auch gut finden, so spät auszurücken?“, war ein Münsteraner skeptisch. „Ich hätte nichts gegen einen Markt am Nachmittag“, freute sich dagegen Angela Wiemann über ihren gekauften Blumenstrauß. „Auch wenn es für mich nicht in Frage kommt, die Berufstätigen dürfte es freuen“, sagte Sabine Lüttig.

„Das ist doch toll. Ich habe erst am späten Nachmittag Pause und kann so auf den Markt. Nur schade, dass mein Geflügel- und Gemüsestand abgefahren sind“, meinte Roswitha Heuping.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2732173?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker