Partei kritisiert LWL-Logo
Grüne: Piene-Kunstwerk ist eine Werbeanlage

Münster -

Weil das Kunstwerk von Otto Piene um die Buchstaben LWL ergänzt wurde, ist es kein Kunstwerk mehr, meinen die Grünen. An der Fassade des Landesmuseums befinde sich nun vielmehr eine riesige Werbeanlage.

Donnerstag, 13.11.2014, 05:00 Uhr aktualisiert: 13.11.2014, 08:02 Uhr
 
  Foto: dpa

Nach Einschätzung der Grünen ist das Kunstwerk „Silberne Frequenz“ des im Juli verstorbenen Otto Piene an der neuen Fassade des Landesmuseums für Kunst und Kultur am Domplatz kein Kunstwerk mehr, sondern „wahrscheinlich sogar die größte Lichtwerbeanlage Münsters“.

In einer Anfrage an die Verwaltung begründet die Partei ihre Einschätzung damit, dass das Kunstwerk für die Neuinstallation verändert und um die Buchstaben LWL – kurz für: Landschaftsverband Westfalen-Lippe – ergänzt wurde. In ihrer Anfrage wollen die Grünen wissen, ob auch die Verwaltung die Einschätzung teilt, dass Pienes Werk nun eine Werbeanlage sei. Zudem erkundigen sie sich, ob die Anlage – „zumal in solch einer Dimension“ – unter Berücksichtigung der Altstadtsatzung genehmigungspflichtig sei – und ob die Verwaltung dies schon überprüft habe.

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