Donots-Konzert in Münster
Ein Abend voller Überraschungen

Münster -

Der „Grand Münster Slam 2014“ begeisterte die Donots ebenso wie ihre Zuschauer. Die Halle Münsterland: ausverkauft. Sänger Ingo Knollmann starrt ungläubig auf das Menschenmeer, das schon zu Beginn ihrer Show vor ihnen hin- und herwogt. Es ist der Abend, an dem für die „Donots“ und ihre Fans Weihnachten und Geburtstag auf einen Tag fallen. Schließlich hatten die Donots vor 20 Jahren ihren ersten Auftritt in der Ibbenbürener „Scheune“, und sie wollen die Anhänger mit einer Show beglücken, die in über zwei Stunden die besten Songs ihrer Karriere beschert.

Sonntag, 14.12.2014, 15:50 Uhr aktualisiert: 14.12.2014, 17:54 Uhr
Die Donots beim „Grand Münster Slam 2014“.
Die Donots beim „Grand Münster Slam 2014“. Foto: Markus Lehmann

Die Menge geht auch gleich mit bei den ersten Liedern der aktuelle Platte wie „Long Way Home“ und „Wake The Dogs“ sowie Songs von „Changes“ über „Calling“ bis „Forever Ends Today“. Bei „You Got It/Superhero“ recken sich 12 000 Arme in die Höhe. Ingo rennt unablässig über die Bühne, steigt auf Podeste, um die Fans anzufeuern, während sein Bruder Guido die Gitarre um den Körper kreisen lässt. Das Sextett hat es nicht schwer, die Menge für sich einzunehmen, denn erstens hatten der Singer/Songwriter Tim Vantol aus Holland , der „Ramones“-Veteran und Bassisten CJ Ramone mit seiner Band sowie das englische Trio „The Subways“ als Vorbands beste Arbeit geleistet. Zweitens haben die Donots ein Heimspiel, und drittens sind ihre Lieder im Refrain so hymnisch angelegt, dass sie jeden zum Mitsingen animieren. Musikalisch stehen die Donots immer noch in der Punkrocktradition – mit politischen Untertönen gegen Rechts.

Donots Konzert in Münster

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Dann eine weitere Überraschung, als Tausende von Leuchtstäben durch die Luft fliegen und ein gigantisches Farbenmeer erzeugen. Später kehrt CJ Ramone auf die Bühne zurück, um mit ihnen den „Ramones“-Klassiker „Pet Semetary“ abzureißen.

Alles ist gut, bis die gar nicht gute Aktion mit der Torte passiert: Um sie einem weiblichen Fan, die Geburtstag hat, in der Mitte der Halle zu übergeben, lässt sich Ingo Knollmann von den Fans auf Händen zu ihr tragen. Und dann landet die Torte im Gesicht der jungen Frau. Verrohung der Punkrockfraktion? Oder einfach nur Spaßgesellschaft 2014?

Ein musikalischer Gezeitenwechsel kündigt sich an, als für Februar 2015 das „erste Album auf Deutsch“ der Donots in Aussicht gestellt wird. Mit „Ich mach nicht mehr mit“ und „Hansaring 2:10 Uhr“ werden schon mal zwei Lieder davon dargeboten, bevor es mit Hits wie „Saccharine Smile“ und „Twisted Sister“ in die Schlussrunde geht.

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