Bürgerdialog zum Sportpark Berg Fidel
"Neues Stadion schützt Anwohner besser vor Lärm"

Münster -

Ein Sportpark Berg Fidel wäre für den Stadtteil ein klarer Vorteil – in nahezu allen Belangen. Darin waren sich Anwohner, Politiker und der Sportvorstand des Fußball-Drittligisten SC Preußen, Carsten Gockel, beim „Bürgerdialog“ einig. Die SPD hatte zu der öffentlichen Gesprächsrunde in das Stadtteilhaus Lorenz-Süd eingeladen.

Sonntag, 14.12.2014, 19:30 Uhr aktualisiert: 15.12.2014, 08:38 Uhr
Diskussion über den geplanten Ausbau des Preußen-Stadions.
SCP-Vorstand Carsten Gockel und der sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Philipp Hagemann, stellten die Grundzüge der Pläne vor. Foto: Möllers

Gockel und der sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Philipp Hagemann , stellten die Grundzüge der Pläne vor, die bereits in der Ratssitzung am vergangenen Mittwoch Thema waren.

Ein rundum überdachtes Stadion für 15 000 Zuschauer sei für den SCP das Hauptziel des Strukturplans, erklärte Gockel. Der Verein SC Preußen bekäme weitere Kapazitäten für Trainingsplätze, die dringend benötigt würden. Zudem entstünden neue Parkplätze, die bei Heimspielen für Berg Fidel als Wohngegend verkehrlich Entlastung brächten.

Auch in Sachen Lärmbelastung durch das Stadion, so Gockel weiter, werde sich die Situation „in Richtung Berg Fidel enorm verbessern“. Vor allem durch eine bauliche Neugestaltung im Bereich der Westtribüne.

Zurzeit aber sei „alles wie vor Weihnachten“, nach dem Motto „Wünsch Dir was“, meinte Hermann Geusendam-Wode, SPD-Chef in der Bezirksvertretung Hiltrup, die auch für Berg Fidel zuständig ist.

Bisher seien vom SCP und aus dem Stadtbezirk „möglichst viele Anliegen für den Strukturplan gesammelt“ worden. In den nächsten „eineinhalb bis zwei Jahren“ könne ein Bebauungsplan aufgestellt werden, erklärte er, erst dann könne über erste Projekte und Finanzierungen gesprochen werden.

Den Bürgerpark, erklärte Hagemann, wolle der Rat schon vor einem Bebauungsplan verwirklichen. Die Stadtverwaltung solle Ideen dafür entwickeln. Einen neuen Standort soll der „Dirt-Park“ bekommen – an der Hammer Straße. Zurzeit nutzen Crossradler für ihren Freizeitsport eine Fläche mit Sandhügeln gegenüber dem Lorenz-Süd.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2943603?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker