Umgehungsstraße offiziell eröffnet
Wolbeck erhält seinen Ortskern zurück

Münster-Wolbeck -

Die Einwohner von Münster-Wolbeck atmen auf: Die neue Ortsumgehung im Verlauf der L 585 wurde nach fünfjähriger Bauzeit am Dienstag offiziell für den Verkehr freigegeben. Fast sechs Kilometer ist die Straße lang, die künftig den viel zu engen Ortskern von Wolbeck entlasten wird. Rund 27,8 Millionen Euro hat das Land Nordrhein-Westfalen in die Umgehungsstraße investiert, heißt es in einer Pressemitteilung von Straßen-NRW.

Dienstag, 16.12.2014, 15:06 Uhr aktualisiert: 16.12.2014, 16:50 Uhr
Die neue Ortsumgehung im Verlauf der L 585 wurde nach fünfjähriger Bauzeit am Dienstag mit einem Oldtimerkorfso offiziell für den Verkehr freigegeben.
Die neue Ortsumgehung im Verlauf der L 585 wurde nach fünfjähriger Bauzeit am Dienstag mit einem Oldtimerkorfso offiziell für den Verkehr freigegeben. Foto: Oliver Werner

„Die Landstraße 585 ist eine für die Region wichtige Straße, künftig wird die Verbindung zu den Städten Sendenhorst, Drensteinfurt und Ennigerloh flüssiger und sicherer laufen“, zeigte sich Ekhart Maatz aus dem NRW-Verkehrsministerium überzeugt. „Innerörtliche Staus werden der Vergangenheit angehören, die 8000 Einwohner von Wolbeck bekommen ihren Ortskern zurück“, so Maatz. Eröffnet wurde die neue Straße von historischen und modernen Fahrzeugen, die das Bürgerforum Wolbeck organisiert hatte.

Wolbecker Ortsumgehung

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  • Die neue Wolbecker Westumfahrung wurde nach fünfjähriger Bauzeit offiziell für den Verkehr freigegeben. Eröffnet wurde die neue Straße von historischen und modernen Fahrzeugen, die das Bürgerforum Wolbeck organisiert hatte. Foto: Oliver Werner
  • Die neue Wolbecker Westumfahrung wurde nach fünfjähriger Bauzeit offiziell für den Verkehr freigegeben. Eröffnet wurde die neue Straße von historischen und modernen Fahrzeugen, die das Bürgerforum Wolbeck organisiert hatte. Foto: Oliver Werner
  • Die neue Wolbecker Westumfahrung wurde nach fünfjähriger Bauzeit offiziell für den Verkehr freigegeben. Eröffnet wurde die neue Straße von historischen und modernen Fahrzeugen, die das Bürgerforum Wolbeck organisiert hatte. Foto: Oliver Werner
  • Die neue Wolbecker Westumfahrung wurde nach fünfjähriger Bauzeit offiziell für den Verkehr freigegeben. Eröffnet wurde die neue Straße von historischen und modernen Fahrzeugen, die das Bürgerforum Wolbeck organisiert hatte. Foto: Oliver Werner
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  • Die neue Wolbecker Westumfahrung wurde nach fünfjähriger Bauzeit offiziell für den Verkehr freigegeben. Eröffnet wurde die neue Straße von historischen und modernen Fahrzeugen, die das Bürgerforum Wolbeck organisiert hatte. Foto: Oliver Werner
  • Die neue Wolbecker Westumfahrung wurde nach fünfjähriger Bauzeit offiziell für den Verkehr freigegeben. Eröffnet wurde die neue Straße von historischen und modernen Fahrzeugen, die das Bürgerforum Wolbeck organisiert hatte. Foto: Oliver Werner

„Schon vor fast 90 Jahren gab es erste Überlegungen, den Ortskern von Wolbeck zu entlasten“, erinnerte Straßen-NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz: „Das ist ja auch kein Wunder, schließlich wird der heutige Grundriss des Ortskerns mit seinen viel zu schmalen Straßen und Gehwegen durch die Linienführungen bestimmt, die schon im 14. Jahrhundert galten. Künftig können sich Radfahrer und Fußgänger wesentlich sicherer bewegen, und damit wird auch das Unfallrisiko zurückgehen.“ Im Zentrum von Wolbeck werden den Prognosen zufolge nur noch 5900 Fahrzeuge täglich unterwegs sein statt der mehr als 12 000 heute, auf der neuen Straße werden dabei mehr als 10 000 Fahrzeuge am Tag erwartet.

Die neue Ortsumgehung ist 7,50 Meter breit. Sieben Brücken mussten neu gebaut werden. Über fünf Anschlüsse, davon drei Kreisverkehre, ist die L 585 an das übrige Straßennetz der Region angebunden. Auch an die Umwelt haben die Straßenbauer gedacht: So werden 60 Hektar als so genannte Ausgleichsflächen für den Eingriff in die Natur angelegt. Für die Amphibien gibt es zehn „Durchlässe“ mit 2300 Meter Leiteinrichtungen, um sicher die Straßen unterqueren zu können. Und damit es nicht zu Kollisionen zwischen Autos und Fledermäusen kommt, wurden Hecken und Schutzwände als „Überflughilfen“ gebaut.

Die Wolbecker Ortsumgehung von A bis Z

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