Weihnachtsmarkthändler ziehen Bilanz
Umsatzergebnis so durchwachsen wie das Wetter

Münster -

Zwei Weihnachtsmärkte haben am Montagabend ihre Stände geschlossen. Die Buden rund um die Lambertikirche und an der Überwasserkirche werden bereits abgebaut, während die drei anderen Märkte im Rathausinnenhof, im Aegidiimarkt und am Kiepenkerl noch bis Dienstagabend geöffnet bleiben. Die Bilanz ist durchweg positiv, allerdings führte das schlechte Wetter zu einem durchwachsenen Umsatzergebnis.

Dienstag, 23.12.2014, 07:00 Uhr aktualisiert: 23.12.2014, 09:46 Uhr
Das Wetter machte den Weihnachtsmärkten in Münster in den vergangenen zwei Wochen zu schaffen.
Das Wetter machte den Weihnachtsmärkten in Münster in den vergangenen zwei Wochen zu schaffen. Foto: Wilfried Gerharz

Mit Umsatzeinbußen hatten sie gerechnet, dass diese aber so heftig ausfallen würden, das war ihnen im Vorfeld des Weihnachtsmarktes nicht klar. Stefan Rosenboom , seit Jahrzehnten auf dem münsterischen Weihnachtsmarkt unter anderem mit Brezeln vertreten, beklagt nach eigenen Angaben in diesem Jahr Umsatzeinbußen von bis zu 80 Prozent.

Doch der Fachmann für Laugengebäck ist nur einer von fünf Händlern, die in diesem Jahr erst nachträglich aufgrund einer Klage einen Platz auf dem Weihnachtsmarkt im Rathausinnenhof bekommen haben. Weil der Platz aber rund um das Stadthaus 1 nicht reichte, wurde für fünf von 15 Nachzüglern extra ein kleines Weihnachtsdorf zwischen Karstadt und der Stubengasse eingerichtet.

Weihnachtsmarkt in Münster ist eröffnet

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  • Lichterglanz und Glühweinduft: Der Weihnachtsmarkt in Münster hat am Montag seine Pforten geöffnet. Foto: Oliver Werner
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Franz Höhle schenkt dort Glühwein aus. Weit ab vom Laufweg, sagt der Schausteller. Er war der erste Händler, der aufgrund der neuen Vergaberichtlinien im Sommer gegen die Stadt geklagt hatte. Jetzt lobt Höhle die Nachbesserungen der Verwaltung. Auch Rainer Ortmeier beklagt heftige Umsatzeinbußen. In dieser Saison verzeichnet der Fischhändler nur 15 Prozent seines sonstigen Umsatzes in der Kasse. Zwei Mitarbeiter habe er schon entlassen müssen. „Es wird ein harter Winter für uns.“ Die Situation mit der Platzvergabe, sagt Ralf Heydrich, sei auch für sie, die schon einen Stand hatten, belastend gewesen.

Insgesamt sind alle fünf Märkte mit dem Geschäft zufrieden. Die dritte und vierte Woche haben eindeutig unter dem Wetter gelitten, sagt der Chef vom Lichtermarkt. Das Dorf vor der Lambertikirche hat wie das an der Überwasserkirche seit Montagabend geschlossen. Alle anderen drei Märkte in dieser Stadt sind noch bis heute Abend geöffnet. Ralf Ilgemann vom Weihnachtsdorf am Kiepenkerl sagt: „Es war okay.“ 

Vorweihnachtliche Stimmung am Prinzipalmarkt

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Blick in die Region

Nach Jahren der Kritik fand der Rheiner Weihnachtsmarkt wieder deutlich mehr Anklang – dank der Verkürzung auf zwei Wochen und der Konzentration auf das historische Ambiente des Marktplatzes. Ein positives Fazit zogen Händler, Besucher und Stadtmarketing nach dem Ende des Weihnachtsmarktes in Bocholt.

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