Mo., 08.06.2015

Allwetterzoo Münster Geparden-Nachwuchs: Ein Jungtier hat nicht überlebt

 Namoja mit sechs Jungtieren

 Namoja mit sechs Jungtieren Foto: Allwetterzoo Münster

Münster - 

Sechs junge Geparde entwickeln sich prächtig – ein Jungtier hat nicht überlebt

Am 28. April brachte Gepard „Namoja“ sieben Jung­tiere zur Welt. Fünf werden allein von der Mutter ver­sorgt, einer wird zusätzlich mit der Flasche gefüttert, einer hat nicht überlebt.

Ein Wurf mit sieben Geparden ist extrem selten – in der Regel kommen drei bis fünf Jungtiere auf die Welt. „Namoja ist eine gute Mutter“, sagen Kurator und Zootierarzt. „Sie kümmert sich fürsorglich um ihre Jungtiere. Aber für sieben Kinder wird die Milch knapp. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, dass die Pfleger mit zusätzlicher Nahrung nachhelfen.“

Gute zwei Wochen lang wurden zwei der kleinen Katzen von den Pflegern zwischendurch gefüttert. Bei der täglichen Gewichtskontrolle stellten die Pfleger und der Zootierarzt aber fest, dass eine der Beiden nicht an Gewicht zu-, sondern abnahm. Auch Mutter „Namoja“ merkte, dass sich eines ihrer sieben Jungtiere verändert hatte. Seit Donnerstag (4.6.) kümmerte sie sich auffällig weniger um das Jungtier.

„Leider nahm die Katze nicht wie erhofft an Gewicht zu“, so Zootierarzt Carsten Ludwig . „Wir haben im Team der Zoologischen Leitung überlegt, was zu tun ist und gemeinsam mit dem Revier entschieden, keine künstliche Aufzucht zu versuchen, sondern dieses eine von sieben Jungtieren zu euthanasieren.“



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