Kommentar zum Radverkehrskonzept 2015
Über den Tellerrand

Mehr Räder, das verlangt auch bessere Radwege, meint unser Kommentator. Eine Investition gegen die Stadtverstopfung.

Montag, 22.08.2016, 16:24 Uhr aktualisiert: 23.08.2016, 07:40 Uhr

Wer über die Stadt der Zukunft nachdenkt, kommt nicht an neuen Verkehrskonzepten vorbei. Elektroautos , selbststeuernde Pkw, Car-Sharing, vernetzter Nahverkehr – das sind Themen, die Verkehrsplaner und Autobranche heiß umtreiben.

Das Fahrrad hat durch den Elektromotor einen Bedeutungswandel erfahren, der sich jetzt im Radverkehrskonzept für die nächsten neun Jahre niederschlägt. Plötzlich sind Umlandgemeinden wie Senden, Telgte , Ostbevern für Radler bequem erreichbar, ohne sportliche Höchstleistung. Dieser erweiterte Rad-Radius muss sich auch widerspiegeln in fahrradgerechten Wegen.

An diesen soll in der kommenden Dekade gearbeitet werden. Das ist gut so. Jeder Radler aus dem Umland entlastet die Stadt, er blockiert keine breiten Straßen und braucht wenig Parkraum. Gleichzeitig zeugt das Konzept von einer Zusammenarbeit zwischen Münster und den Umlandgemeinden, die Schule machen sollte.

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