Die Zukunft des SC Preußen Münster
So reagiert Münsters Politik auf die Veränderungen bei den Preußen

Münster -

Auf der Sensations-Pressekonferenz des SC Preußen am Donnerstag wurde unter anderem bekannt, dass SPD-Politiker Christoph Strässer neuer Preußen-Präsident wird. Die Reaktionen der Münsteraner Politiker sind hoffnungsvoll.

Freitag, 14.10.2016, 10:11 Uhr aktualisiert: 14.10.2016, 16:21 Uhr
Christoph Strässer
Christoph Strässer Foto: Jürgen Peperhowe

Preußen-Präsident zu werden, hatte die Lebensplanung des scheidenden Bundestagsabgeordneten Christoph Strässer eigentlich nicht vorgesehen. Seit Donnerstag ist er es. „Mein Herz hängt an dem Verein“, sagt der SPD-Politiker, der bereits als Student im Stadion mitfieberte. „Seit 1995 bin ich Mitglied“, betont Strässer. „Nun will ich meinen Beitrag leisten, dass es mit dem Verein auf einem höheren Niveau weitergeht.“

Auf die Nachricht, dass Strässer neuer Präsident des SC Preußen Münster wird, hat Oberbürgermeister Markus Lewe „positiv überrascht“ reagiert. „Er ist erfahren genug, die großen Herausforderungen anzunehmen“, so Lewe. Christoph Strässer wünscht er eine gute Hand – „und dem Verein eine erfolgreiche Zukunft“. Die Stadt Münster werde ihn und das neue Führungsteam nach Kräften unterstützen – „so weit dies möglich ist“, wie Lewe unterstreicht.

Das ist die Führungsmannschaft des SCP

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  • Neues Führungsduo im Preußen-Präsidium: SPD-Politiker Christoph Strässer (l.) und Unternehmer Walther Seinsch.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Aus der alten Führungsriege - v.l.: Carsten Gockel (Sportvorstand), Uwe Landheer (Vorstand Liegenschaften), Georg Krimphove (Präsident), Siggi Höing (Vorstand, Sponsoren), Thomas Bäumer (Aufsichtsratschef) und Mike Schmitz (Vorstand Finanzen) - sind nur zwei Personen übrig geblieben:

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Siggi Höing, der weiterhin für Sponsoren zuständig ist und...

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • ...Carsten Gockel, der den Vorstand allerdings verlässt und nur noch als Geschäftsführer arbeiten wird.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Christoph Strässer führt künftig das Preußen-Präsidium.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Auch Unternehmer Walther Seinsch ist jetzt neu im Vorstand und zuständig fürs Sportliche und das Stadionprojekt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der bisherige Jugendkoordinator Bernd Niewöhner rückt in den Vorstand auf und kümmert sich weiter um den Nachwuchsbereich.

    Foto: Wilfried Hiegemann
  • Außerdem neu im Vorstand: Martin Jostmeier (2.v.l.), stellvertretender Geschäftsführer des Handwerkerbildungszentrums, ist zuständig für Finanzen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Fabian Roberg hatte nur eine kurze Amtszeit als Preußen-Aufsichtsrats-Chef. Am 20. November 2016 kündigte der Unternehmer aus Münster seinen Rücktritt an.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Stellvertreter ist weiter Michael Klein.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Prominenter Neuzugang im Aufsichtsrat: Ex-Profi und -Nationalspieler Christoph Metzelder. Er soll in allen sportlichen Angelegenheiten beraten.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Um das gleiche Feld soll sich auch Jochen Terhaar kümmern.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Diese zehn Männer bilden am 14. Oktober den neuen Aufsichtsrat der Preußen: (v.l.) Marc Zahlmann, Jürgen Becker (neu, Steuerberater), Frank Rheinboldt, Fabian Roberg, Michael Klein, Frank Westermann (neu, Anwalt), Wilhelm Schwellenbach, Christoph Metzelder (neu), Jochen Terhaar (neu) und Werner Bisplinghoff.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Die neue Führungsriege hat hohe Ziele.

    Foto: Jürgen Peperhowe

Glückwünsche kamen umgehend nach Bekanntgabe der Personalie auch von Strässers Partei, der SPD . „Wir freuen uns, dass dem Verein ein umfassender Neustart in dieser schwierigen Lage gelingt“, so der Parteivorsitzende Robert von Olberg und der Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Jung.

Die Verbindung von unternehmerischem Know-how aus der münsterischen Wirtschaft und politischer Kompetenz könne eine große Chance für den Verein sein. Mit Strässer habe der SC Preußen jetzt einen Präsidenten, „der die Stadtgesellschaft kennt wie kaum ein anderer, und der auch weiß, wie politische Unterstützung für den Verein zu organisieren ist“, so Jung und von Olberg.

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