Festakt im Rathaus
Umweltpreis 2016 verliehen

Münster -

Im Rathaus ist am Donnerstagabend der Umweltpreis 2016 vergeben worden. Ausgezeichnet wurden Projekte und Initiativen, deren Angebote von Mülltrennung bis Naturbegegnungen reichen.

Donnerstag, 17.11.2016, 20:06 Uhr aktualisiert: 18.11.2016, 11:27 Uhr
Im Festsaal des Rathauses wurde der Umweltpreis der Stadt Münster vergeben.
Im Festsaal des Rathauses wurde der Umweltpreis der Stadt Münster vergeben. Foto: anf

Im Festsaal des Rathauses ist am Donnerstagabend der Umweltpreis der Stadt Münster vergeben worden.

Mit dem ersten Preis wurde das Repaircafé Münster ausgezeichnet. Es bietet Münsteranern die Möglichkeit, im JIB an der Hafenstraße und im Ska-Treff an der Skaggerakstraße defekte Gebrauchsgegenstände zu reparieren oder reparieren zu lassen. Es trägt so dazu bei, Müll zu vermeiden, hieß es am Donnerstagabend.

Auf Platz zwei kam die Wildniswerkstatt. Unter dem Motto „Gemeinsam glücklich verwildern“ können Menschen aller Altersgruppen im Wildnisgarten an der Gasselstiege Naturbegegnungen erleben. Auf den dritten Platz gelangte das Projekt „Grüne Insel Kinderhaus“. Dabei handelt es sich um ehrenamtliche Gärtner, die in Kinderhaus Verkehrsinseln, Baumscheiben und andere Flächen bepflanzen.

Beim Kinder- und Jugendpreis gewann die Eine-Welt-AG der Marienschule. Sie recycelt Jeans und spendet den Erlös an eine indische Patenschule. Der zweite Platz ging an das Projekt „Mülltrennung“ des Immanuel-Kant-Gymnasiums. Die Schülervertretung drehte unter anderem einen Film, um für Mülltrennung zu werben. Platz 3 belegte das Projekt „Back to nature“ des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums. Zwei Tage lebten die Schüler im Wald und erlebten so bewusst die Natur.

Die Sonderpreise gingen an Anja Minhorst, Inhaberin von „Natürlich unverpackt“, die das erste verpackungsfreie Geschäft in Münster eröffnet hat, und an „Lasse – Dein Lastenfahrrad in Münster“. Es kann kostenlos ausgeliehen werden.

Der Umweltpreis 2016 ist ein Kooperationsprojekt, bei dem das Umweltforum Münster und die Stadt Münster zusammenarbeiten. Die Jury unter Vorsitz von Nachhaltigkeitsdezernent Matthias Peck befasste sich mit 50 hochwertigen Bewerbungen.

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