Preußen-Fan vor Gericht
Randale im Zug geahndet

Münster -

Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in drei Fällen hat das Amtsgericht Münster jetzt einen 24-jährigen Münsteraner zu einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 1950 Euro rechtskräftig verurteilt.

Freitag, 16.12.2016, 12:42 Uhr aktualisiert: 16.12.2016, 15:01 Uhr
Preußen-Fan vor Gericht : Randale im Zug geahndet
Vandalismus-Spuren vermeintlicher Fußballfans nach der Rückfahrt vom Drittliga-Spiel von Preußen Münster in Bremen. Foto: Bundespolizei

Am 20. Februar 2016 kam es bei der Rückreise vom Drittligameisterschaftsspiel „SV Werder Bremen II“ gegen „Preußen Münster“ , zwischen den Bahnhöfen Osnabrück und Münster, durch einen 24-jährigen „Preußen Fan“ zu „Widerstandshandlungen gegen eingesetzte Bundespolizisten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Der Mann versuchte eine Polizeiabsperrung zur Trennung der Fußballfans zu den Normalreisenden im Zug zu durchbrechen und schlug dabei in Richtung der Einsatzkräfte. Ein polizeiliches Einschreiten konnte während der Fahrt nicht erfolgen , da sich die mitreisenden „Fans“ solidarisierten und sich der Polizei in den Weg stellten.

Während der Zugfahrt wurde zudem in einem Waggon erheblicher Sachschaden angerichtet:

Preußen-Münster-Fans verwüsten Bahnwaggon

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  • In einem Zugwaggon hinterließen Preußen-Fans ihre Zeichen.

    Foto: Bundespolizei
  • In einem Zugwaggon hinterließen Preußen-Fans ihre Zeichen.

    Foto: Bundespolizei
  • In einem Zugwaggon hinterließen Preußen-Fans ihre Zeichen.

    Foto: Bundespolizei
  • In einem Zugwaggon hinterließen Preußen-Fans ihre Zeichen.

    Foto: Bundespolizei
  • In einem Zugwaggon hinterließen Preußen-Fans ihre Zeichen.

    Foto: Bundespolizei
  • In einem Zugwaggon hinterließen Preußen-Fans ihre Zeichen.

    Foto: Bundespolizei
  • In einem Zugwaggon hinterließen Preußen-Fans ihre Zeichen.

    Foto: Bundespolizei
  • In einem Zugwaggon hinterließen Preußen-Fans ihre Zeichen.

    Foto: Bundespolizei
  • In einem Zugwaggon hinterließen Preußen-Fans ihre Zeichen.

    Foto: Bundespolizei

Um Mitreisende nicht zu gefährden, erfolgte der Zugriff nach Ausstieg im Hauptbahnhof Münster. Die Bundespolizisten leiteten seinerzeit entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

Die Staatsanwaltschaft Münster hat jetzt einen Strafbefehl über 130 Tagessätzen zu je 15 Euro gegen den münsterischen „Fan“ wegen Widerstandes erlassen.

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