Fläche vor der Post abgesperrt
Bombenverdacht am Hamburger Tunnel

Münster -

Bombenverdacht am Hamburger Tunnel: Vor der Postfiliale ist eine größere Fläche unter den Augen von Zeugen abgeriegelt worden. In dieser Woche sollen Experten des Kampfmittelräumdienstes den Bereich untersuchen.

Sonntag, 08.01.2017, 19:25 Uhr aktualisiert: 08.01.2017, 19:43 Uhr
Die Stelle, an der eine Bombe liegen könnte, ist inzwischen abgeriegelt worden.
Die Stelle, an der eine Bombe liegen könnte, ist inzwischen abgeriegelt worden. Foto: Oliver Werner

Bombenverdacht am Hauptbahnhof: Unmittelbar vor der Postfiliale ist eine größere Fläche, auf der sich sonst Radständer befinden, mit Zäunen abgeriegelt worden. In dieser Woche werden nach Angaben der Stadt Experten des Kampfmittelräumdienstes in Münster erwartet, um den Bereich genauer zu untersuchen.

Der Verdacht, dass im Bereich unmittelbar vor dem Westausgang des Hamburger Tunnels ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen könnte, habe sich nach der Analyse von historischen Luftaufnahmen ergeben, so die Verwaltung weiter.

Evakuierung möglich

Abhängig vom Ergebnis der Untersuchungen soll dann entschieden werden, ob und wann eine Entschärfung stattfindet. Liegt tatsächlich ein Blindgänger im Boden, dann dürfte mit großräumigen Evakuierungsmaßnahmen zu rechnen sein und auch der Bahn-Betrieb vorübergehend ruhen. Auf der anderen Seite ist es durchaus möglich, dass sich der Bombenverdacht als falsch erweist. Sobald alles abgeklärt ist, soll der Zaum wieder abgebaut werden. Die Fläche kann dann wieder als Abstellfläche für Räder genutzt werden. Mit einer dauerhaften Umgestaltung des Bereichs ist nach Angaben der Verwaltung erst um 2020 zu rechnen, wenn auch die Neugestaltung der Bahnhof-Ostseite abgeschlossen sein wird.

Baustelle Hauptbahnhof

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  • Noch sieht es hier sehr nach Baustelle aus.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Doch im zweiten Quartal 2017 soll Münsters neuer Hauptbahnhof eröffnet werden.

    Foto: kal
  • Dann soll der Zugang über die West-Seite (zur Innenstadt hin) wieder offen sein.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Noch steht das künftige Empfangsgebäude voller Gerüste.

    Foto: kal
  • Im Folgenden weitere Bilder von der Baustellenbegehung: Blick aus dem Bahnhof in Richtung Osten

    Foto: kal
  • Ein Blick ins erste Obergeschoss

    Foto: kal
  • Das Treppenhaus auf der Westseite

    Foto: kal
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
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  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
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  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
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  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
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  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
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  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke

Taxen sollen zurückkehren

Die Gestaltung des nur wenige Meter entfernten Bereiches zwischen Radstation und Hauptbahnhof-Empfangsgebäude soll unterdessen schon in diesem März starten, berichtet das Tiefbauamt der Stadt. Die Baucontainer sollen bis dahin verschwinden. Die Taxi-Vorfahrt wird hier an ihren angestammten Ort zurückkehren. Optisch wird sie sich kaum von der alten Vorfahrt unterschieden, für Taxen wird allerdings mehr Platz als bisher zur Verfügung stehen. Denn Privat-Pkw dürfen dort künftig nicht mehr vorfahren, um Reisende abzuliefern, stellt das Tiefbauamt klar. Sie müssen in Zukunft auf die Bahnhof-Ostseite ausweichen.

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