Neuer Hauptbahnhof in Münster
150 Tage bis zur Eröffnung

Münster -

Der Countdown bis zur Eröffnung des neuen Empfangsgebäudes des Hauptbahnhofs läuft. Wie die Bahn betont, soll die feierliche Einweihung noch vor der Ausstellung „Skulptur Projekte“ über die Bühne gehen – also in nicht einmal mehr 150 Tagen.

Donnerstag, 12.01.2017, 09:00 Uhr
Die Arbeiten an der Ostseite des neuen Empfangsgebäudes sind bereits abgeschlossen, die Fassade ist komplett geschlossen worden. Der Innenausbau läuft auf Hochtouren.
Die Arbeiten an der Ostseite des neuen Empfangsgebäudes sind bereits abgeschlossen, die Fassade ist komplett geschlossen worden. Der Innenausbau läuft auf Hochtouren. Foto: Oliver Werner

Ein Jahrzehnt dauerten die Arbeiten für die am Mittwochabend eröffnete Hamburger Elbphilharmonie. Das neue Empfangsgebäude des Hauptbahnhofes, eines der größten münsterischen Bauprojekte der vergangenen Jahre, wird in wenigen Monaten nach nicht einmal dreijähriger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben.

Münster-Barometer

Das neue Bahnhofsgebäude wächst – und mittlerweile zeigen sich zum Berliner Platz hin die Ausmaße von Münsters künftigem Hauptbahnhof. Von den Münsteranern, die das Gebäude kennen, hat der überwiegende Teil einen positiven Eindruck von dem Neubau. Mehr zum Thema

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Nach derzeitigem Stand wird der Bahnhof zu den Skulptur-Projekten nutzbar sein.

Sprecher der Deutschen Bahn

Auf einen genauen Termin will sich die Bahn noch nicht festlegen – doch zu Beginn der Skulptur-Projekte (10. Juni) werde der Bahnhof nutzbar sein, so ein Sprecher des Unternehmens.

Damit sind es nicht einmal mehr 150 Tage bis zur Einweihung. In der Stadtverwaltung stellt man sich sogar darauf hin, dass die Einweihung des neuen Bahnhofs schon Ende Mai über die Bühne gehen könnte.

Baustelle Hauptbahnhof

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  • Noch sieht es hier sehr nach Baustelle aus.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Doch im zweiten Quartal 2017 soll Münsters neuer Hauptbahnhof eröffnet werden.

    Foto: kal
  • Dann soll der Zugang über die West-Seite (zur Innenstadt hin) wieder offen sein.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Noch steht das künftige Empfangsgebäude voller Gerüste.

    Foto: kal
  • Im Folgenden weitere Bilder von der Baustellenbegehung: Blick aus dem Bahnhof in Richtung Osten

    Foto: kal
  • Ein Blick ins erste Obergeschoss

    Foto: kal
  • Das Treppenhaus auf der Westseite

    Foto: kal
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke

Kosten werden wohl nur knapp überschritten

Zwei weitere Details unterschieden den Bahnhof von der Elbphilharmonie: Die zu Beginn angesetzten Kosten (37 Millionen Euro) werden – anders als in Hamburg – wohl nur leicht überschritten, und auch die durch einen Bombenverdachtsfund verursachte Bauverzögerung lässt mit rund acht Monaten das Hamburger Prestige-Objekt (sieben Jahre Verzögerung) deutlich älter aussehen. Indes: An der Küste entsteht ein Kulturleuchtturm von Weltrang, während sich Münster „nur“ über einen neuen Bahnhof freuen darf.

Zum aktuellen Baustand: Die Arbeiten an der Gebäude-Ostseite sind inzwischen abgeschlossen, Gleis 1 ist wieder in Betrieb. Außerdem sind inzwischen sämtliche Fassadenbereiche geschlossen worden. Der Innenausbau läuft auf Hochtouren, ebenso die Arbeiten für die Gebäudetechnik. Als nächstes soll der Ausbau der Mieterflächen angegangen werden, berichtet die Deutsche Bahn.

Neuer Bahnhof auf der Zielgeraden

90 Prozent der Nutzfläche vermietet

Das neue Empfangsgebäude hat mehr als 8000 Quadratmeter Nutzfläche, 90 Prozent seien vermietet, so die Bahn. Ein Sprecher des Unternehmens betont, dass die Gewerbetreibenden pünktlich zur Einweihung des Bahnhofs Gastronomien und Geschäfte öffnen werden. Bereits vor der offiziellen Eröffnung, für die laut Bahn die Vorbereitungen laufen, soll der neue Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt geöffnet werden. Den Reisenden wird ab diesem Zeitpunkt der Umweg durch den Hamburger Tunnel wieder erspart bleiben. Tag für Tag steigen am Hauptbahnhof 60 000 Reisende ein oder aus.

Die Baucontainer zwischen Bahnhof und Radstation sollen laut Stadt im März abgebaut werden. Das Tiefbauamt werde dann unmittelbar mit der Herrichtung der Taxenvorfahrt beginnen, damit auch sie pünktlich zur Einweihung des Bahnhofs voll genutzt werden kann.

Bombenverdacht noch ungeklärt

Ob vor dem Postgebäude am Hauptbahnhof tatsächlich ein Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden liegt, steht nach Angaben der Verwaltung noch nicht fest. Und auch der genaue Termin, wann das seit Dezember abgeriegelte Areal (wir berichteten) von Kampfmittelexperten der Bezirksregierung unter die Lupe genommen wird, ist noch unsicher, so Stadt-Sprecherin Sigrid Howest. Sollte sich der Verdacht tatsächlich als Blindgänger entpuppen, dürfte für die Entschärfung eine größere Evakuierung vonnöten sein.

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