Nach der Insolvenz
Sinn-Leffers setzt Betrieb fort

Münster -

Seit Dezember befindet sich Sinn-Leffers im Insolvenzverfahren. Jetzt steht fest: Der weitere Betrieb ist vorerst gesichert.

Freitag, 13.01.2017, 12:00 Uhr aktualisiert: 13.01.2017, 12:56 Uhr
Das Modeunternehmen Sinn-Leffers setzt auch nach der Insolvenz im Dezember seinen Betrieb fort und betreibt weiter in eigener Regie 23 Filialen. Dazu zählt auch der Standort Münster, wo Sinn-Leffers heute an die Voßgasse sitzt.
Das Modeunternehmen Sinn-Leffers setzt auch nach der Insolvenz im Dezember seinen Betrieb fort und betreibt weiter in eigener Regie 23 Filialen. Dazu zählt auch der Standort Münster, wo Sinn-Leffers heute an der Voßgasse sitzt. Foto: Matthias Ahlke

Die Versammlung der Insolvenzgläubiger der Sinn-Leffers GmbH hat das so genannte "Institut der Eigenverwaltung " für das am 1. Dezember 2016 eröffnete Insolvenzverfahren bestätigt.

Die Geschäftsleitung behält somit auch im weiteren Verfahren die Verwaltungs- und Verfügungsgewalt, heißt es in einer Pressemitteilung. Was bedeutet, dass der Geschäftsbetrieb über Frühjahr, Sommer, Herbst und das nächste Weihnachtsgeschäft eigenständig fortgesetzt wird, heißt es weiter. Zur Erinnerung: 1997 fusionierten die beiden Traditions-Modehäusern Sinn und Leffers. Von 2001 bis 2005 gehörte das Unternehmen zum Essener Karstadt-Quelle-Konzern, bis es von der Deutschen Industrie Holding (DIH) übernommen wurde. 2012 erwarb die Familie Wöhrl , welche auch die vor allem in Süddeutschland bekannte Rudolf Wöhrl AG betreibt, alle Anteile an Sinn-Leffers. Aktuell arbeiten in der Unternehmenszentrale in Hagen und den 23 Filialen, zu denen auch das münsterische Geschäft an der Voßgasse 3 (neben der Volksbank) zählt, rund 1260 Beschäftigte.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4556660?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker