UKM-Fassade
Neue Haut für die Türme

Münster -

An den Bettentürmen des Uniklinikums sind jetzt erste Ergebnisse der aktuellen Schönheitskur sichtbar. Die Module der neuen Fassade werden jetzt verankert.

Dienstag, 17.01.2017, 20:00 Uhr aktualisiert: 17.01.2017, 20:08 Uhr
So sieht die neue Fassade der Bettentürme künftig aus: Hier werden gerade die Module von Ebene 10 am Bettenturm West angebracht.
So sieht die neue Fassade der Bettentürme künftig aus: Hier werden gerade die Module von Ebene 10 am Bettenturm West angebracht. Foto: Matthias Ahlke

Die neue Hülle wächst Stück für Stück: Etwa 45 Stück pro Woche, also etwa neun an einem Arbeitstag. Gerade schwebt wieder ein Teil der neuen Fassade des Bettenturms West am Universitätsklinikum an langen Stahlseilen heran.

Der Fahrer in der Führerkabine von Münsters höchstem Kran manövriert das 1,5 Tonnen schwere Modul nahe an die Wand. Zwei Arbeiter auf dem Balkon der Ebene 11 bugsieren das Teil an im Beton der bisherigen Fassade angebrachten Halterungen.

Fassadenwechsel am UKM

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Ortstermin auf der Großbaustelle UKM, wo der Bettenturm West derzeit eine veritable Schönheitskur erlebt. Die Vorbereitung des Fassadenwechsels war aufwendig, sagt Klara Schlatt vom Infrastrukturmanagement. Jetzt aber ist täglich zu sehen, wie die neue Haut des Bettenturms wächst. Die Ebene 09 ist fertig, jetzt ist Ebene 10 an der Reihe, dort ist eine Intensivstation.

Wer hier ist, schaut nun durch zwei hintereinander gestellte Fenster nach draußen. Oberhalb der Ebene 10 ist der Vorher-Nachher-Kontrast augenfällig. Angeschmutzte Betonnfassaden, vergilbte Fensterelemente – „in über 30 Jahren seit Fertigstellung ist das nie gereinigt worden“, sagt der Kaufmännische Direktor Christoph Hoppenheit , der sich am Dienstag den Einbau der Fassadenteile aus der Nähe anschaut.

46 Millionen Euro teure Schönheitskur

Tobias Bausche ist Bauleiter am Westturm, er koordiniert nicht nur die Anbringung der Aluminium-Module mit integrierten Fenstern, sondern auch die Asbest-Sanierung im Bau und später die Innensanierung. Spätestens Ende des Jahres soll der Westturm fertig sein, am Ostturm wird dann parallel schon begonnen.

Drei Meter mal 3,80 Meter groß sind die von einer Firma im Emsland angelieferten Module. Vier davon passen auf einen Lkw.

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500 Fassadenteile werden für beide Türme verbaut, auch der Verbindungsbau und die Eckgebäude werden mit der silbrig schimmernden Hülle verkleidet. Wer jetzt hinschaut, hat eine Ahnung vom Ergebnis der rund 46 Millionen Euro teuren Schönheitskur. Sie werde auch die Energiebilanz des UKM deutlich verbessern, betont Hoppenheit.

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