Weiteres Bauprojekt am Bahnhof
Post soll abgerissen werden

Münster -

Der Besitzer der Post-Immobilie am Hauptbahnhof plant den Abriss des Gebäudes. Ein mehrgeschossiger Neubau soll hier entstehen – mit Wohnungen, Gastronomie, Büros und Hotel.

Mittwoch, 18.01.2017, 07:00 Uhr aktualisiert: 18.01.2017, 07:04 Uhr
Vor großen Veränderungen steht der Bereich rund um die „Kleine Bahnhofstraße“. Im Zentrum steht der Abriss der Post-Immobilie, die durch einen Neubau ersetzt werden soll.
Vor großen Veränderungen steht der Bereich rund um die „Kleine Bahnhofstraße“. Im Zentrum steht der Abriss der Post-Immobilie, die durch einen Neubau ersetzt werden soll. Foto: Oliver Werner

Im Bahnhofsviertel zeichnet sich ein weiteres Großprojekt ab. Der münsterische Investor AREO Welling will die in seinem Besitz befindliche Post-Immobilie zwischen Hamburger Tunnel und dem Hochhaus auf dem früheren Metropolis-Grundstück komplett abreißen und durch einen repräsentativen Neubau ersetzen.

Erste Sondierungsgespräche mit der Deutschen Bahn werden bereits geführt, bestätigt Projektleiterin Miriam Gromeyer . Mit dem Beginn der Bauarbeiten sei allerdings nicht vor 2019 zu rechnen.

Der Komplex sei zwar baulich in gutem Zustand, es gebe jedoch Leerstände, „und die nehmen zu“, so Gromeyer. AREO habe sich daher „aus wirtschaftlichen Gründen“ für Abriss und Neubau entschieden. Zum jetzigen Zeitpunkt handele es sich bei dem Vorhaben „lediglich um ein Ideen-Konzept“, das der Stadt Münster noch nicht vorgestellt wurde. Gleichwohl zeigt sich der Investor entschlossen, sein Vorhaben auch tatsächlich umzusetzen.

Neue Wohnungen

Vier Architekturbüros sollen in nächster Zeit Entwürfe für den Neubau vorlegen. Gromeyer betont, dass er sich architektonisch „äußerst harmonisch“ in die Neubebauungen in der unmittelbaren Nachbarschaft einfügen soll.

Baustelle Hauptbahnhof

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  • Noch sieht es hier sehr nach Baustelle aus.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Doch im zweiten Quartal 2017 soll Münsters neuer Hauptbahnhof eröffnet werden.

    Foto: kal
  • Dann soll der Zugang über die West-Seite (zur Innenstadt hin) wieder offen sein.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Noch steht das künftige Empfangsgebäude voller Gerüste.

    Foto: kal
  • Im Folgenden weitere Bilder von der Baustellenbegehung: Blick aus dem Bahnhof in Richtung Osten

    Foto: kal
  • Ein Blick ins erste Obergeschoss

    Foto: kal
  • Das Treppenhaus auf der Westseite

    Foto: kal
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
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  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke
  • Rundgang durch die Bahnhofsbaustelle Foto: Matthias Ahlke

So steht das Hochhaus des Investorenduos Deilmann/Kresing unmittelbar vor der Fertigstellung. Zwischen Von-Steuben-Straße und Bahnhofstraße beginnt in Kürze der Abriss der ehemaligen Westfalen-Tankstelle, um dem Neubauprojekt „Westfalen-Höfe“ Platz zu machen. Direkt gegenüber, zwischen Bahnhofstraße und Gleisen, ist ein achtgeschossiger Neubau geplant, für den nach Informationen unserer Zeitung bereits ein positiver Bauvorbescheid vorliegt. Hier sollen vor allem Wohnungen entstehen.

An diesen Neubau wird sich dann der von AREO Welling geplante neue Komplex bis zum Berliner Platz anschließen. In der Höhe werde er sich am achtgeschossigen Wohngebäude orientieren, so Gromeyer. Der Investor plane eine Mischnutzung aus Büros, Gastronomie, Hotel und – vor allem – Wohnungen.

Grundstücksgespräche mit der Bahn

„Ein besonderes Anliegen ist es uns, das Umfeld Berliner Platz und Bahnhofstraße/Bahnhofsvorplatz aktiv mitzugestalten und die städtebaulichen Qualitäten deutlich zu verbessern“, betont Gromeyer. So soll vor dem Neubau Platz für Außenga-stronomie sein, zudem soll ein neuer Platz für Fahrräder zur Verfügung gestellt werden.

Der Mietvertrag mit der Post laufe noch bis 2019. Sollte sie an diesem Standort bleiben wollen, „dann werden wir ihr eine Alternative im Neubau anbieten“, sagt Gromeyer.

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Bis das Großprojekt Realität wird, gebe es indes noch einiges zu klären. So müssten Grundstücksgespräche mit der Bahn geführt werden – zwei nicht mehr genutzte Gleise führen bis zum Postgebäude. Gromeyer hofft, dass bis Ende 2017 viele offene Fragen geklärt werden können.  

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