Mo., 27.03.2017

Partei „Die Linke“ wirbt für mehr Gerechtigkeit Verarmung vor Ort beklagt

Landtagskandidat Benjamin Körner mit Spitzenkandidatin Özlem Demirel von der Partei „Die Linke“ 

Landtagskandidat Benjamin Körner mit Spitzenkandidatin Özlem Demirel von der Partei „Die Linke“  Foto: kel

Münster - 

Es ist das Kernthema linker Politik: Die Spaltung der Gesellschaft und deren Überwindung. Dafür ist Özlem Demirel in die Partei „Die Linke“ eingetreten, um für mehr Gerechtigkeit zu werben. Die 33-Jährige gebürtige Kurdin kandidiert als Spitzenkandidatin ihrer Partei bei der kommenden Landtagswahl in NRW.

Von Max Keldenich

Sie war bereits als parlamentarische Geschäftsführerin tätig und will ihre Partei nach fünf Jahren außerparlamentarischer Opposition wieder in den Landtag führen. Dafür haben sie und ihre Mitstreiter ein ganzes Bündel an Ideen entwickelt.

Demirel will sich vor allem für Investitionen in die Infrastruktur einsetzen. Die Politikerin will den Ausbau des sozialen Wohnungsbaus fördern und das Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln im einwohnerstärksten Bundesland verbessern. Sie streitet für faire und gute Arbeitsplätze und möchte sich für die Abschaffung des „Turboabiturs“ einsetzen. „Wir wollen von unseren Versprechungen nicht abrücken und einen Politikwechsel für das Land“, kündigt Demirel an. Sie beklagt eine zunehmende Verarmung bestimmter Gesellschaftsschichten, die Benjamin Körner hautnah erlebt. Er tritt als Landtagskandidat in Münster-Nord an und wirbt für mehr bezahlbaren Wohnraum. „Münster ist exemplarisch für die Situation im Land. Luxusshopping am Prinzipalmarkt auf der einen und eine Armutsquote von über 20 Prozent bei Kindern in Münster auf der anderen Seite“, sagt Körner. Lobende Worte findet er für den Einsatz der Münsteraner gegen Rassismus, wie die Demonstration zum Auftritt von AfD-Chefin Petry gezeigt habe. Körner: „Wir fordern eine menschenwürdige Behandlung der Flüchtlinge.“



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