Katholikentag im Mai 2018 in Münster
„Heimspiel“ mit Zwischentönen: Es sind noch einige Fragen mit Münster zu klären

Münster -

Der Münsteraner Thomas Sternberg, seit 2015 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), empfindet den 101. Deutschen Katholikentag im Mai 2018 in Münster als „Heimspiel“.

Dienstag, 28.03.2017, 08:00 Uhr aktualisiert: 28.03.2017, 14:11 Uhr
Domplatz Münster. Foto: Oliver Werner
Gut ein Jahr vor dem 101. Deutschen Katholikentag sind noch einige Fragen zu klären. Foto: Oliver Werner

Für viele Diözesanen des mit 1,9 Millionen Katholiken zweitgrößten deutschen Bistums trifft diese Empfindung ebenfalls zu. „Die Menschen sind hochmotiviert, nach 88 Jahren endlich wieder einen Katholikentag in Münster zu erleben“, meint Sternberg. Knapp 14 Monate vor Beginn des Christentreffens, zu dem 30 000 Dauergäste und zusätzlich mehrere Zehntausend Tagesgäste erwartet werden, zog Sternberg beim Redaktionsbesuch unserer Zeitung eine erste Vorbereitungsbilanz.

750 Programmvorschläge für den Katholikentag

Schon bei vorangegangenen Katholikentagen zählten Mitwirkende und Teilnehmer aus dem „Verbändebistum“ Münster zu den stärksten Delegationen. Das Diözesanjubiläum 2005 und das Domjubiläum 2014 hätten gezeigt, welche Zugkraft kirchliche Großereignisse in Münster entwickeln können, unterstreicht Sternberg. Unter der erfreulich großen Zahl von 750 Programmvorschlägen, die bislang eintrudelten, befänden sich auffällig viele aus dem Bistum Münster, ergänzt Theodor Bolzenius, der seit 1987 ZdK-Pressesprecher und Sprecher der Katholikentage ist.

Vieles muss noch abgeklärt werden

Der Auftakt auf dem Domplatz, ein Abend der Begegnung rund um Domplatz und Prinzipalmarkt, große Diskussionsforen und ein Pressezentrum in der Halle Münsterland, Abschlussgottesdienst wie 1930 auf dem Schlossplatz: Alles das schwebt den Organisatoren in Bonn und Münster bereits vor, muss aber noch durch Polizei, Universität und Stadt abgeklärt werden. 1000 Hotel-Betten für Mitwirkende sind reserviert. Für das Gros der Dauerteilnehmer werden Gemeinschafts- und Privatquartiere gesucht. Rund 5000 sollten es schon werden. Theodor Bolzenius geht zuversichtlich davon aus, dass sich die Münsteraner gastfreundlich zeigen.

Vorstellung der Plakate für den Katholikentag 2018

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  • Präsentation der Plakate für den Katholikentag 2018 mit dem Slogan "Suche Frieden" am 20. März 2017 in einer Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bischof Felix Genn und Thomas Sternberg (Präsident Zentralkomitee der Katholiken) bei der Präsentation der Plakate für den Katholikentag 2018 mit dem Slogan "Suche Frieden" am 20. März 2017 in einer Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Präsentation der Plakate für den Katholikentag 2018 mit dem Slogan "Suche Frieden" am 20. März 2017 in einer Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bischof Dr. Felix Genn und Prof. Thomas Sternberg

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Präsentation der Plakate für den Katholikentag 2018 mit dem Slogan "Suche Frieden" am 20. März 2017 in einer Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Felix Genn, Anne Hakenes, Thomas Sternberg und Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Theodor Bolzenius, Pressesprecher Zentralkomitee der deutschen Katholiken, bei der Präsentation der Plakate / Werbelinie für den Katholikentag 2018 mit dem Slogan "Suche Frieden" am 20. März 2017 in einer Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Thomas Sternberg, Anne Hakenes und Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Theodor Bolzenius, Pressesprecher Zentralkomitee der deutschen Katholiken, bei der Präsentation der Plakate / Werbelinie für den Katholikentag 2018 mit dem Slogan "Suche Frieden" am 20. März 2017 in einer Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Theodor Bolzenius, Anne Hakenes, Thomas Sternberg, Felix Genn und Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst)

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anne Hakenes, Thomas Sternberg, Felix Genn und Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst)

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bischof Dr. Felix Genn und Prof. Thomas Sternberg

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anne Hakenes, Bischof Dr. Felix Genn und Prof. Thomas Sternberg

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anne Hakenes, Bischof Dr. Felix Genn und Prof. Thomas Sternberg

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bischof Dr. Felix Genn 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bischof Dr. Felix Genn 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bischof Dr. Felix Genn 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Präsentation der Plakate für den Katholikentag 2018 mit dem Slogan "Suche Frieden" am 20. März 2017 in einer Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Präsentation der Plakate für den Katholikentag 2018 mit dem Slogan "Suche Frieden" am 20. März 2017 in einer Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Prof. Thomas Sternberg (Präsident Zentralkomitee der deutschen Katholiken ZDK)

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Prof. Thomas Sternberg (Präsident Zentralkomitee der deutschen Katholiken ZDK)

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Prof. Thomas Sternberg (Präsident Zentralkomitee der deutschen Katholiken ZDK)

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Prof. Thomas Sternberg (Präsident Zentralkomitee der deutschen Katholiken ZDK) und Jens Kallfelz (Geschäftsführer Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Prof. Thomas Sternberg (Präsident Zentralkomitee der deutschen Katholiken ZDK) und Jens Kallfelz (Geschäftsführer Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Prof. Thomas Sternberg 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Prof. Thomas Sternberg (Präsident Zentralkomitee der deutschen Katholiken ZDK) und Jens Kallfelz (Geschäftsführer Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Präsentation der Plakate für den Katholikentag 2018 mit dem Slogan "Suche Frieden" am 20. März 2017 in einer Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Jens Kallfelz (Geschäftsführer Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Jens Kallfelz (Geschäftsführer Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anne Hakenes

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anne Hakenes

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Theodor Bolzenius, Felix Genn, Thomas Sternberg, Anne Hakenes und Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst)

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anne Hakenes, Thomas Sternberg, Felix Genn und Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anne Hakenes, Thomas Sternberg, Felix Genn und Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Felix Genn, Anne Hakenes, Thomas Sternberg und Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Felix Genn, Anne Hakenes, Thomas Sternberg und Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst) 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bischof Felix Genn und Thomas Sternberg 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Felix Genn, Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst), Anne Hakenes und Thomas Sternberg 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Präsentation der Plakate für den Katholikentag 2018 mit dem Slogan "Suche Frieden" am 20. März 2017 in einer Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst), Felix Genn, Anne Hakenes und Thomas Sternberg 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst), Felix Genn, Anne Hakenes und Thomas Sternberg 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Jens Kallfelz (Agentur Kopfkunst), Felix Genn, Anne Hakenes und Thomas Sternberg 

    Foto: Gunnar A. Pier

Leitwort des Katholikentages: „Suche Frieden“

„Ich erhoffe mir, dass der Begriff des Friedens durch die intensiven Debatten auf dem Katholikentag neue Kraft bekommt“, bringt Thomas Sternberg das Leitwort des Katholikentages „Suche Frieden“ noch einmal in Erinnerung. Mehrere Museen vom Westfälischen Landesmuseum bis zum Stadtmuseum werden thematische Ausstellungen vorbereiten, Foren sollen um den politischen, gesellschaftlichen und religiösen Frieden in unruhiger Zeit kreisen. Dass dazu auch politische Prominenz vom Bundespräsidenten bis zur Bundeskanzlerin oder zum Bundeskanzler anreist, scheint gewiss.

Wie schon Leipzig dürfte auch Münster bei dieser Großveranstaltung unter dem Strich nur gewinnen.

Leipzig frohlockte – Münster blockierte

Der Konflikt mit einigen Fraktionen des münsterischen Stadtrates, der sich beim Finanzzuschuss für den 101. Deutschen Katholikentag querstellte, sind zwar im Zentralkomitee der deutschen Katholiken noch nicht vergessen. ZdK-Präsident Thomas Sternberg zeigt sich jedoch di­plomatisch und hofft, dass die Zuschuss-Modalitäten bald geklärt werden.

Statt einer direkten finanziellen Unterstützung, wie sie auch in Leipzig gewährt wurde, will der Rat der Stadt nur Sachleistungen im Wert von gut 900.000 Euro bereitstellen. Ein Verfahren, das Insider für komplizierter und aufwendiger halten, als wenn die Profis des Katholikentages direkt mit der Halle Münsterland oder den Stadt­werken über Miete und Nahverkehrs-Tickets verhandeln würden.

Die Bilanz in Leipzig: Eine Million schoss die Stadt zu, ­etwa 7,5 Millionen Euro flossen zurück. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung frohlockte: „Der Katholikentag hat Leipzig gutgetan.“

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