Parken am Fürstenberghaus
Fahrradparkplatz weit vom Eingang

Münster -

Vor dem Fürstenberghaus ist kein Platz mehr für Fahrräder. Die sollen jetzt dahinter abgestellt werden. Der Beirat für Stadtgestaltung hatte Zweifel, ob dieser Plan der Universität realistisch ist.

Donnerstag, 04.05.2017, 09:00 Uhr
Hinter dem Fürstenberghaus will die Uni Stellplätze für Autos und Fahrräder schaffen
Hinter dem Fürstenberghaus will die Uni Stellplätze für Autos und Fahrräder schaffen Foto: kv

Freiherr Franz von Fürstenberg, Gründer der Universität Münster, blickt von seinem Denkmalsockel vor dem nach ihm benannten Lehrgebäude der Uni nicht mehr auf Hunderte wild durcheinander abgestellter Fahrräder. Die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Vorplatzes vor dem Fürstenberghaus an der Pferdegasse werden Ende Juni abgeschlossen – und Fahrradparkplätze sind dann dort nicht mehr vorgesehen.

Aber auch hinter dem Fürstenberghaus will die Universität das Gelände umgestalten, berichtete Michael Stöcker, Baudezernent der Universität, am Dienstag dem Beirat für Stadtgestaltung. Momentan ist die Fläche dort im Wesentlichen noch Verkehrsraum für Baumaschinen. Aber auch das Philosophicum am Domplatz 23 sieht seiner Fertigstellung entgegen – Zeit, das Gelände zwischen Petrikirche und den Lehrgebäuden der Katholisch-Theologischen Fakultät neu zu gestalten, so Stöcker. Hier will die Uni einen großen Teil der Fahrradparkplätze unterbringen, die vor dem Fürstenberghaus wegen der Neugestaltung des Vorplatzes weggefallen sind.

Die Studierenden sollen ihre Räder nicht mehr gegenüber auf dem Bürgersteig entlang des Landesmuseums parken, sondern in einem kleineren Fahrradparkhaus am Jesuitengang zwischen Fürstenberghaus und Geo-Museum und auf einer eigens als Fahrradparkplatz hergerichteten Fläche auf einem Teil der jetzigen Grünfläche Richtung Aa. Am Rand der Johannisstraße sind 16 Stellplätze für Autos von Universitätsangehörigen vorgesehen, auf den Fahrradparkplatz sollen 320 Räder passen.

Die Mitglieder des Beirats äußerten Bedenken, dass die Nutzer des Fürstenberghauses ihrer Räder weitab vom Eingang hinter dem Gebäude abstellen würden. Uni-Baudezernent Stöcker bleibt optimistisch: Er wolle dort zu Beginn des Wintersemesters Ordner einsetzen.

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