Munitionsfund im AWM-Müllcontainer
Handflammpatrone enthielt Phosphor

Münster -

Die Bundeswehr war am Donnerstag auf dem Wertstoffhof der AWM an der Eulerstraße ausgerückt. Jetzt ist klar, worum es sich bei den verdächtigen Gegenständen genau handelt.

Freitag, 05.05.2017, 17:01 Uhr aktualisiert: 05.05.2017, 17:08 Uhr
Mitten im Metallschrott lagen die Granate (l.) und die Handflammpatrone (brauner Griff).
Mitten im Metallschrott lagen die Granate (l.) und die Handflammpatrone (brauner Griff). Foto: Patrick Hasenkamp AWM

Der Einsatz von Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr auf dem Wertstoffhof der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) an der Eulerstraße steckte den Mitarbeitern am Freitag noch in den Knochen. Auch am Freitag war nicht klar, wie die Munition der Bundeswehr in den Container für Altmetall gelangt war. Patrick Hasenkamp, Betriebsleiter der AWM, sagte: „Wir ermitteln noch und werten die Bilder der Videoüberwachung aus.“

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Die Bundeswehr gab am Freitag bekannt, worum es sich bei den Gegenständen gehandelt hatte. Zum einen handelte es sich bei den Fundstücken um eine Übungsgranate, wie sie bei der Bundeswehr benutzt wird. Der andere Gegenstand ist eine Handflammpatrone, die mit 300 Gramm Phosphor gefüllt war. „Wäre das hochgegangen, wäre das schon übel gewesen“, betonte Patrick Hasenkamp die Gefahr der Situation.

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