Vom 26. bis 28. Mai startet die 17. Auflage
Hafenfest inmitten der Baustellen

Münster -

Es ist gerade einmal sechs Wochen her, als sich der Verein MS Hafen mit dem Gedanken trug, das diesjährige Hafenfest abzusagen.

Freitag, 05.05.2017, 17:34 Uhr aktualisiert: 05.05.2017, 18:14 Uhr
Sie tragen Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung des 17. Hafenfestes (v.l.): Jochen Kubeja, Stephan Wiggeshoff, Birgit Breuing und Detlev von Rüden.
Sie tragen Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung des 17. Hafenfestes (v.l.): Jochen Kubeja, Stephan Wiggeshoff, Birgit Breuing und Detlev von Rüden. Foto: -kb-

Dauerbaustellen rund um das Hafenbecken und dann auch die komplizierten Vorbereitungen für die Skulptur-Projekte. „Da haben wir gedacht: Es geht gar nicht“, berichtete die Vereinsvorsitzende Birgit Breuing bei einem Pressegespräch am Freitag.

Aber in einem wahren Gewaltakt, „bei dem wir bis an unsere Grenzen gegangen sind“, so Vorstandsmitglied Stephan Wiggeshoff, wurden dann alle Probleme abgearbeitet – vor allem die Sicherheitsprobleme.

Drei große Bühnen

Mit dem Ergebnis, dass vom 26. bis zum 28. Mai in Münster das 17. Hafenfest steigt. Auf drei großen Bühnen wird Musik und Kleinkunst aller Art geboten. Darüber hinaus gibt es einen Live-Spot an der Ecke Hafenweg/Dortmunder Straße, wo sich unter anderem das bekannte Duo „Wohnraumhelden“ ein Stelldichein geben wird.

Kinderkonzert zum Auftakt

Die Hauptbühne wird wie in den Vorjahren auf dem Hafenplatz aufgebaut. Der Programmchef Detlev von Rüden konnte hierfür unter anderem die bekannte münsterische Coverband Starlight Excess buchen. Den Auftakt am Sonntag um 14 Uhr wird der „Trommelfloh“ mit einem Kinderkonzert bestreiten. „Da warten die Familien schon drauf“, freut sich von Rüden.

Die Aktivitäten auf dem Wasser werden in diesem Jahr deutlich eingeschränkt sein.

Spektakuläre Fly-Board-Vorführungen

Trotzdem soll es spektakuläre Vorführungen auf dem Wasser geben. Konkret geht es um so genannte Fly-Board-Vorführungen. Dabei handelt es sich um einen rasanten Wassersport, bei dem Piloten bis zu 13 Meter hoch in die Luft katapultiert werden.

Angesichts der vielen Baustellen ist in diesem Jahr das Sicherheitskonzept besonders aufwendig. Ein Fluchtweg führt über das brachliegende Gelände für das künftige Hafen-Center.

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