Gewinner des Kick-Förderpreises geehrt
Mit Legosteinen Ideen umsetzen

Münster -

Eine Idee braucht es – für etwas Neues, von dem am Besten alle etwas haben könnten. Das ist die Idee des Kick-Förderpreises, bei dem jetzt rund 400 Mädchen und Jungen von 18 Schulen mitgemacht haben. Von der fünften Klasse bis zur Oberstufe fanden sich Gruppen zusammen und entwickelten Projekte.

Montag, 15.05.2017, 22:00 Uhr
Urkunden und Medaillen bekamen die Gewinner des Kick-Förderpreises. Ermittelt wurden sie von der Jury, bestehen unter anderem aus Dr. Henning Müller-Tengelmann (r.), Julius Dittmann (l.) und Ann-Paulin Söbbeke (hinten, 2.v.l.)
Urkunden und Medaillen bekamen die Gewinner des Kick-Förderpreises. Ermittelt wurden sie von der Jury, bestehen unter anderem aus Dr. Henning Müller-Tengelmann (r.), Julius Dittmann (l.) und Ann-Paulin Söbbeke (hinten, 2.v.l.) Foto: klm

Am Sonntag wurden im Skaters Palace die Gewinner des Wettbewerbs bekannt gegeben, der in diesem Jahr zum neunten Mal stattfand und jährlich von den Stadtwerken ausgerichtet wird.

In der Sparte „Naturwissenschaft & Umwelt“ entwickelten Lasse Triebel und Alexander Heinbichner aus der Stufe sieben des Immanuel-Kant-Gymnasiums einen „Holo-Drucker“. Mit dem Roboter aus Lego-Mindstorm-Teilen können dreidimensionale Ritz-Hologramme auf ebenen Flächen erstellt werden. Nützlich sein sollen sie etwa zum Verzieren von Kunststoffoberflächen, um mit dreidimensionalen Abbildungen interessante Werbeeffekte hinzubekommen, hieß es bei der Vorstellung aller prämierten Projekte vor Teilnehmern, Lehrern und Eltern. „Alle weiterführenden Schulformen waren im Wettbewerb vertreten“, erklärte Dr. Henning Müller-Tengelmann, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Auch Berufskollegs und Förderschulen machten mit.

Eine wesentliche Motivation sollte darin bestehen, etwas außerhalb des Unterrichts zu entwickeln. Hilfe von Lehrern konnte allerdings in Anspruch genommen werden. „Der Eigenantrieb war ganz wichtig. Etwas von sich aus zu machen und den Erfolg dabei zu sehen“, sagte Julius Dittmann, Geschäftsführer der Titus GmbH, ebenfalls Jury-Mitglied und „Hausherr“ für die Abschlussveranstaltung im Skaters Palace. Ermittelt wurden die Sieger ferner von Vertretern des städtischen Schulamtes, der Schulbehörde der Bezirksregierung und als junger Unternehmerin Ann-Paulin Söbbeke, Chefin der „Hafenkäserei“.

In der Sparte „Gesellschaft und Soziales“ schaffte es die Klasse 6c der Erich-Klausener-Schule mit einem Flashmob zu Kinderarbeit in einem Steinbruch in Indien. Die Film-AG des Schiller-gymnasiums drehte einen Film über die Schüler-Aktion, bei der es auch um Auswirkungen des Konsumverhaltens im eigenen Land auf andere Menschen ging.

Im Wettbewerb wurden 20 der insgesamt 31 Projekte mit einer Gesamtsumme von 5000 Euro prämiert.

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