Franz Xaver Ohnesorg ermuntert zu neuer Konzertsaal-Debatte
Bochum könnte Vorbild sein

Münster -

Neun Jahre nach dem Bürgerentscheid gegen eine Musikhalle in Münster nimmt die Debatte um einen „Raum für Musik“ wieder Fahrt auf. Die „Freunde und Förderer“ des Sinfonieorchesters Münster baten daher den Musikmanager Franz Xaver Ohnesorg zum Vortrag ins Theater Münster.

Mittwoch, 17.05.2017, 09:00 Uhr
Musikmanager Franz Xaver Ohnesorg (2.v.l.) im Gespräch mit Freunden und Förderern des Sinfonieorchesters Münster (v.l.): Jost Springensguth, Carolin Stadtbäumer, Klaus Anderbrügge und Heiko Winkler.
Musikmanager Franz Xaver Ohnesorg (2.v.l.) im Gespräch mit Freunden und Förderern des Sinfonieorchesters Münster (v.l.): Jost Springensguth, Carolin Stadtbäumer, Klaus Anderbrügge und Heiko Winkler. Foto: loy

Ohnesorg, von 1983 bis 1999 Direktor und Intendant der Kölner Philharmonie und heute Intendant des Klavierfestivals Ruhr, ermunterte die rund 70 Mitglieder des Fördervereins und weitere Gäste zu einem bürgerschaftlichen Diskurs und hatte einige Ratschläge im Gepäck. Für Münster könnte sich Ohnesorg eine Konzerthalle nach dem Vorbild des Bochumer Musikforums vorstellen: 1000 Plätze, überschaubare Kosten in Höhe von 35 bis 38 Millionen Euro, urbane Anbindung sowie integrierte Nutzung mit Orchestern, Chören und Konzertanbietern der Stadt. Einem Musik-Campus am Coesfelder Kreuz, so hieß es in der Debatte, fehle die urbane Anbindung. 

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