Weltbaustelle
Die Künstler können kommen

Münster -

Für das geplante Wandbild ist jetzt eine Fassade gefunden: Die Giebelwand des Gebäudes an der Friedrich-Ebert-Straße 142.

Mittwoch, 17.05.2017, 14:00 Uhr
Freude pur: Kristin Duwenbeck (v.l.), Thomas Börtz, Simone Lenz, Anna Bündgens und Ruben Enxing sind gespannt auf das Wandbild der Weltbaustelle, für das jetzt eine Fassade gefunden wurde.
Freude pur: Kristin Duwenbeck (v.l.), Thomas Börtz, Simone Lenz, Anna Bündgens und Ruben Enxing sind gespannt auf das Wandbild der Weltbaustelle, für das jetzt eine Fassade gefunden wurde. Foto: ide

Fassade gesucht – Fassade gefunden! So schnell werden Wünsche manchmal wahr . . . Und damit ist klar: Die Weltbaustelle in Münster kann pünktlich eingerichtet werden. Deshalb ist das Gespräch am Dienstag einfach „ein richtig freudiger Anlass“, sagt Ruben Enxing, der gemeinsam mit Kristin Duwenbeck (beide Vamos Münster), Simone Lenz (Eine Welt Netz), Anna Bündgens (Oiko Credit Münster) sowie Thomas Börtz das Programm „Weltbaustelle Münster“ präsentiert. Und mit Thomas Börtz sitzt auch der Fassaden-Geber quasi mit am Tisch: Er vertritt die LEG, gehört zum zentralen Vermietungs- und Kundenmanagement – und berichtet, dass die LEG überzeugt ist, dass das geplante Wandbild ein echter Hingucker wird. „Deshalb stellen wir die Fläche auch gern zur Verfügung.“ Entstehen wird das Kunstwerk mit Nachhaltigkeitsanspruch an der Friedrich-Ebert-Straße 142.

Zur Erinnerung: Münster zählt zu den 17 Städten, in denen das Projekt „Weltbaustellen – Wandbilder für ein nachhaltigeres Zusammenleben“ angesiedelt ist. Zwei Künstler – Jorge Hidalgo und Jocelyn Aracena Carvajal (Künstlername Anis) – werden Ideen entwickeln, wie sie den Nachhaltigkeitsgedanken plakativ mit Pinsel und Farbe auf die Hauswand bannen. Vier Wochen haben die beiden Zeit, das Wandbild zu erstellen – ab dem 11. Juni soll es losgehen. Am Tag zuvor, am 10. Juni (Samstag), dem „Tag der Nachhaltigkeit“, wird der Entwurf ihres Wandbildes erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Das passiert beim „Markt der Möglichkeiten“ und auf der Bühne am Servatiiplatz.

Die engagierten Organisatoren selbst sind jedenfalls alle schon sehr gespannt, wie die 17 Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung sich dann bei der offiziellen Eröffnung des Wandbildes am 8. Juli (Samstag) darstellen. Die Fläche dafür umfasst immerhin rund 60 Quadratmeter und erstreckt sich über drei Etagen: „Und keine Fenster, es ist eine Giebelfassade, da muss nichts ausgespart werden“, stellen sie beim Ortstermin zufrieden fest. Und auch die Lage an der Friedrich-Ebert-Straße – gegenüber dem großen Einkaufszentrum – erscheint ihnen ideal, um Aufmerksamkeit zu gewinnen – und auch langfristig zu behalten.

Thomas Börtz kann sich gut vorstellen, dass das Wandbild im Quartier nicht nur fünf Jahre hält. „Das wird fester Bestandteil“, ist er sicher. So, wie schon das Bild an der Cuba-Fassade Achtermannstraße 25 Jahre überdauert hat.

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