IT-Verbesserungen in Münsters Schulen

Münster -

Die EDV-Ausstattung in Münsters Schulen soll in den kommenden Jahren erheblich verbessert werden. Über Details und den Zeitplan informierten Vertreter der städtischen Citeq nun die Stadtelternschaft.

Samstag, 20.05.2017, 21:00 Uhr
Fragen der Eltern bezogen sich vor allem auf eine bessere EDV-Betreuung durch die Citeq in den Schulen.
Fragen der Eltern bezogen sich vor allem auf eine bessere EDV-Betreuung durch die Citeq in den Schulen. Foto: hö

Verhaltener Optimismus machte sich am Donnerstagabend bei der Mitgliederversammlung der Stadtelternschaft im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium breit, als Vertreter des städtischen IT-Dienstleisters Citeq die geplanten Investitionen in Soft- und Hardware an Münsters Schulen erläuterten. „Wir können künftig bedarfsgerechter und schneller reagieren“, versprach Citeq-Betriebsleiter Stefan Schoenfelder.

In Sachen EDV-Ausstattung sollen die Schulen auf einen modernen Stand gebracht werden. Geplant ist ein neues Kleinbildschirmsystem und die Umstellung auf „Windows 10“, das, wie von vielen Lehrern und Eltern gefordert, endlich das veraltete „Windows 7“ ablösen soll. Laufwerke sollen künftig von zu Hause aus mit der Schule verbunden werden können. Und technisch versierte Lehrer sollen auf einfache Weise auch Grauware, also gesponserte PCs, installieren können, erklärte Citeq-Kundenberater Michael Möhring. Die Grundlage hierfür biete die im Februar dieses Jahres gekaufte Software eines Braunschweiger Unternehmens, die bereits an mehreren 100 Schulen erfolgreich im Einsatz sei, so Möhring. Geplant sei, den flächendeckenden Einsatz von WLAN in den nächsten zwei Jahren an den allgemeinbildenden Schulen voranzutreiben. „Die Infrastruktur für WLAN wird derzeit erstellt“, so Möhring. „Ab 2019 folgt die flächendeckende Ausstattung der Grundschulen mit WLAN“, ergänzte Ludger Watermann, zuständig für Schulentwicklungsplanung und IT beim Schulamt. Die Grundschulen sollen bis 2018 zudem iPads erhalten, die auch aus der Ferne konfiguriert werden können. Kostenpunkt: 250 000 Euro. Nicht zuletzt sollen alle Schulen bis 2019 vom Breitbandausbau profitieren. Derzeit seien erst 20 angeschlossen.

Da viele Schulen bislang erhebliche Probleme mit der EDV-Betreuung durch die Citeq beklagen, wollten Vertreter der Stadtelternschaft wissen, wie der Support verbessert werden kann. Die Vertreter der Citeq versprachen die Aufstockung von Personal ebenso wie Schulungsangebote für Lehrer.

Die Stadt erhofft sich laut Watermann, dass mit den nun eingeleiteten Maßnahmen im Rahmen des Medien-Entwicklungsplans „der Wildwuchs unterschiedlicher Betriebssysteme überwunden wird. Wir wollen möglichst viel technischen Support von den Schulen fernhalten“. Immerhin müssten rund 2500 Rechner betreut werden.

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