Warnstreik bei der Provinzial
Beschäftigte fordern mehr Geld

Münster -

Rund 250 Mitarbeiter der Provinzial folgten am Dienstag dem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zu einem Warnstreik. Dabei stand die Tarifauseinandersetzung im privaten Versicherungsgewerbe im Mittelpunkt.

Dienstag, 30.05.2017, 18:24 Uhr aktualisiert: 30.05.2017, 18:30 Uhr
Zum Warnstreik rief am Dienstag die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Beschäftigten der Provinzial auf.
Zum Warnstreik rief am Dienstag die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Beschäftigten der Provinzial auf. Foto: Oliver Werner

Anfang Juni gehen die Tarifverhandlungen weiter. „Wenn ein Unternehmen gutes Geld verdient, dann sollen die Beschäftigten auch davon profitieren“, betonte Verdi-Gewerkschaftssekretär Ulrich Kern. Gefordert wird eine Erhöhung der Gehälter und Zulagen um 4,5 Prozent. Außerdem sollen Auszubildende 50 Euro mehr bekommen und nach Abschluss ihrer Lehre eine unbefristete Übernahme.

In den ersten Verhandlungen habe es kein ausreichendes Angebot gegeben. Auch die neuen Angebote führten zu realen Einkommensverlusten. Zu den Streikenden sprachen der Verdi-Landesfachbereichsleiter Frank Fassin, der Betriebsratsvorsitzende Albert Roer und das Tarifkommissionsmitglied Anne Wimmersberg.

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