Debatte um Zuschuss zum Katholikentag
„Stadt beteiligt sich angemessen“

Münster -

Die Debatte um die Höhe der städtischen Unterstützung für den Katholikentag 2018 in Münster schlägt Wellen. Während das ausrichtende Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) darauf hofft, die in Aussicht gestellten Sachleistungen in einem Wert von bis zu 982 000 Euro von der Stadt zu bekommen, wollen in der schwarz-grünen Ratsmehrheit die Grünen weniger zahlen. Gleichwohl verteidigen sie unter Verweis auf den Ratsbeschluss ihre Position.

Freitag, 02.06.2017, 20:00 Uhr
Oberbürgermeister Markus Lewe weist auf die Strahlkraft des Katholikentages hin.
Oberbürgermeister Markus Lewe weist auf die Strahlkraft des Katholikentages hin. Foto: Oliver Werner

Unterdessen weist Oberbürgermeister Markus Lewe noch einmal auf die Strahlkraft des Ereignisses und seine gesellschaftliche Bedeutung hin: „Der Katholikentag ist eine Riesen-Chance für Münster.“ Lewe bleibt optimistisch: „Ich bin mir sicher, dass wir die Finanzierung hinkriegen.“

Der Chef der CDU-Ratsfraktion Stefan Weber betont am Freitag, zu aufgeregten Äußerungen über den kommunalen Finanzierungsbeitrag bestehe kein Grund. „Die Beteiligung der Stadt Münster wird angemessen und sicher sein.“ Die CDU hatte sich in der Debatte vor zwei Jahren eindeutig für einen Barzuschuss für den Katholikentag ausgesprochen – aus Gründen von Transparenz und einfacherer Abwicklung. Stattdessen wurden 2015 generell Sachleistungen beschlossen – auf Basis einer zugehörigen Anlage, die mögliche Leistungen im Wert von 982 000 Euro benennt.  

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