„Friedensspiele Münster“ am 24. Juni
Integration mal ganz sportlich

Münster -

Als großes Sportspektakel mit Wettkämpfen und Spielen für Menschen mit und ohne Behinderung starten die „Friedensspiele Münster“ am 24. Juni am DJK-Sportzentrum.

Freitag, 09.06.2017, 06:00 Uhr
Kräftig trainiert wird bereits auf dem Sportplatz des DJK-Bildungs- und Sportzentrums an der Grevener Straße, wo am 24. Juni die „Friedensspiele Münster“ stattfinden.
Kräftig trainiert wird bereits auf dem Sportplatz des DJK-Bildungs- und Sportzentrums an der Grevener Straße, wo am 24. Juni die „Friedensspiele Münster“ stattfinden. Foto: hö

Ob Behinderung oder nicht – beim integrativen Sportfest „Friedensspiele Münster“ gehen am 24. Juni von 9 bis 17 Uhr alle gemeinsam an den Start. Nach Leistungsgruppen kann sich jeder im 50-Meter-Lauf und Standweitsprung messen und bei Bewegungsspielen, Tanz und Musik jede Menge Spaß haben.

„25 Gruppen und rund 300 Teilnehmer aus Münster und dem Münsterland haben sich bereits angemeldet“, freut sich Astrid Markmann vom DJK-Bildungs- und Sportzentrum, wo die Friedensspiele alle zwei Jahre ausgetragen werden.

Das Event findet alle zwei Jahre statt, mehr als 300 Teilnehmer werden erwartet

„Sie sind ein echtes Highlight im Jahres-Veranstaltungskalender“, sagt Dagmar Chaabani, die mit den Teilnehmern einer Außenwohngruppe des Stifts Tilbeck am Donnerstag auf der Laufbahn am DJK-Sportzentrum trainiert.

„Es macht Spaß, hier zu laufen“, pflichtet ihr Rosi Rosa bei, während alle in der Runde bekräftigend nicken. Rosa ist stolz darauf, die 50 Meter so flott bewältigt zu haben. Der Erfolg stärkt nicht nur die Muskeln, sondern vor allem das Selbstbewusstsein. Jochen Sänker von einer Ascheberger Einrichtung, die gerade ebenfalls eine Sportfreizeit zur Vorbereitung auf die Friedensspiele nutzt, erzählt freudestrahlend, wie viel Sport er zu Hause betreibt – „Tischtennis, Tennis, Fahrradfahren und Tanzen“.

Auch Besucher können mitmachen und Medaillen gewinnen

Auf Vielseitigkeit setzen auch die Organisatoren der Friedensspiele von DJK, Lebenshilfe und Aktion Mensch. Für Teilnehmer und Besucher, die sich nicht beim Wettkampfangebot miteinander messen wollen, bieten 13 Spielstationen, die durch die Hildegardisschule vorbereitet wurden, Möglichkeiten, sich sportlich und auch kreativ zu betätigen. Auf einem Abenteuerparcours in der Sporthalle gibt es Angebote zum Balancieren und Klettern. Schüler der Evangelischen Sozialpädagogischen Ausbildungsstätte (Espa) haben zudem einen Sinnes-Parcours aufgebaut.

„Die Gestaltung als Fest der Begegnung ist uns wichtig“, betont David Krützkamp von der Lebenshilfe. Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung und insbesondere Familien mit Kindern seien willkommen. Tagesgäste können eine Laufkarte für vier Euro erwerben, um so an den Spiel-, Bewegungs- und Wahrnehmungsstationen teilzunehmen und eine Medaille zu gewinnen, erklärt Volker Pieck vom DJK-Zentrum. Erfolg macht stark. „Nach jedem Durchlauf geht‘s vom Ziel direkt aufs Podest.“

Mehr zum Thema

Westfälische Friedensspiele: Wettkämpfe an barrierefreien Sportstationen [15.06.2015]

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4913537?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker