Industriegemeinschaft Münster
Für den Nachwuchs als Arbeitgeber attraktiv

Münster -

Die Industriegemeinschaft Münster wächst. Die Unternehmen möchten sich künftig verstärkt als attraktive Arbeitgeber und Ausbilder positionieren.

Samstag, 17.06.2017, 10:00 Uhr
Die Führungsmannschaft der Industriegemeinschaft Münster (IGM) legte beim Jahrestreffen in der Westfalen AG die zukünftige Ausrichtung fest. Sprecher der IGM sind derzeit Wolfgang Fritsch-Albert (Westfalen AG; 4.v.re.) und Dr. Renate Bork-Brücken (BASF).
Die Führungsmannschaft der Industriegemeinschaft Münster (IGM) legte beim Jahrestreffen in der Westfalen AG die zukünftige Ausrichtung fest. Sprecher der IGM sind derzeit Wolfgang Fritsch-Albert (Westfalen AG; 4.v.re.) und Dr. Renate Bork-Brücken (BASF). Foto: IG Münster

Auf Einladung von Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen AG und Sprecher der Industriegemeinschaft Münster, traf sich jetzt die Führungsmannschaft der IGM- Mitgliedsunternehmen zum Austausch. Bei dem Treffen ging es um die strategische Ausrichtung in der Zukunft und die nächsten Projekte, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Interesse in der Wirtschaft an dem Kreis ist groß: Die Zahl der Mitgliedsunternehmen in der IGM stieg innerhalb von zwei Jahren von zehn auf 17. Ungeachtet der Zahlen, die Münsters Industrie kennzeichnen, wird die Stadt vorrangig als von Wissenschaft, Handel und Beamtentum geprägt wahrgenommen, heißt es weiter. Infolgedessen wird der Beitrag, den die rund 13 000 Beschäftigten der Industrie-Unternehmen und etwa 7000 Beschäftigten angrenzender Branchen für Münster als Wirtschaftsstandort leisten, oft unterschätzt, heißt es weiter.

Der Zusammenschluss der 17 Unternehmen unterschiedlicher Industrie-Branchen (IGM) hat es sich deshalb nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, die Wahrnehmung industrienaher und -relevanter Themen zu steigern und das Engagement der Unternehmen in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. „Industrie ist unglaublich spannend und vielfältig! Das wird von vielen Menschen, die nicht unmittelbar mit der Thematik in Kontakt stehen, nicht wahrgenommen“, erläutert Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen AG und gemeinsam mit Dr. Renate Bork-Brücken, BASF, Sprecher der Industriegemeinschaft Münster.

Eines der wesentlichen Ziele ist deshalb, die Kommunikationskampagne der IGM fortzuführen. Die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber und Ausbilder sowie das Engagement und die Präsentation im öffentlichen Raum sollen noch emotionaler kommuniziert werden. Zu den zentralen Handlungsfeldern gehört auch die Nachwuchsgewinnung, außerdem wurde der Einstieg in einen intensiveren Dialog mit wichtigen politischen Akteuren Münsters vereinbart.

Die IGM wird bis Ende des Jahres 2017 von Wolfgang Fritsch-Albert, Westfalen AG, und Dr. Renate Bork-Brücken, BASF, geleitet. 2018 bleibt Bork-Brücken im Amt und Wolfgang Stricker übernimmt die Funktion des zweiten Sprechers. Netzwerk-Koordinator bleibt Wieland Pieper von der IHK Nord Westfalen.

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